An der Generalversammlung der Clientis Bank im Thal konnte der Verwaltungsrat und die Bankleitung wiederum ein sehr gutes, gegenüber dem Vorjahr sogar gesteigertes, Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 präsentieren. Trotz andauernd tiefer Zinsmarge konnte sich das Thaler Institut auf der ganzen Linie verbessern. Der an der GV vorgestellte neue Bankleiter Hans Peter Schrenk kann somit auf einer soliden Grundlage aufbauen.

Optimistischer Blick nach vorn

Rund 240 Aktionärinnen und Aktionäre konnte Verwaltungsratspräsident Peter Büttler in der Haulismatthalle in Balsthal zur 128. Generalversammlung der Clientis Bank im Thal begrüssen. In seinem Eröffnungsreferat streifte er die wirtschaftliche Grosswetterlage in den verschiedenen Weltregionen mit Blick auf mögliche Auswirkung auf die Schweiz und die Clientis Gruppe. Mit strategischen Schwerpunkten ist die Bankengruppe ständig bestrebt, im Segment der schweizerischen Retailbanken mit Erfolg zu agieren. Dazu gehört zum Beispiel das Prüfen von möglichen Allianzen, die Öffnung der IT für Dritte, die Finma-Überwachung auf Gruppenebene sowie eine positive Bewertung durch die Rating Agentur Moody’s. Die Clientis Gruppe schaut trotz grosser Herausforderungen optimistisch in die Zukunft.

Für den abtretenden Bankleiter Alfred Burkhard war die wirtschaftliche Entwicklung der Clientis Bank im Thal insbesondere durch das weiterhin sehr tiefe Zinsniveau geprägt. Dieses ist eine Folge der weltweiten Wirtschaftslage und verdeutlicht, wie Ereignisse auf internationaler Ebene auch das regionale Geschäft beeinflussen können.

Bilanzsumme auf 250 Mio. gesteigert

Das tiefe Zinsniveau betrifft alle sogenannten Retailbanken in der Schweiz. Deren Hauptgeschäft ist die Vergabe von Hypothekarkrediten, die mehrheitlich durch Kundengelder finanziert werden. Die daraus resultierende Zinsdifferenz macht bei der Clientis Bank im Thal rund 85 Prozent des Ertrages aus. Seit Jahren steht diese Zinsmarge unter Druck, was jeweils durch ein Wachstum im Kundengeschäft aufgeglichen werden konnte. Dies ist auch im vergangenen Jahr gelungen, womit der Erfolg im Zinsgeschäft trotz allem um 1,3 Prozent, rund 160 000 Franken, gesteigert werden konnte.

Bei den weiteren Zahlen der Clientis Bank im Thal für 2012 konnte ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung präsentiert werden. Die Bilanzsumme ist weiter gestiegen, und zwar um 9,6 Mio. Franken oder 4 Prozent auf 249,7 Mio. Franken. Auch der Bruttogewinn konnte um 109 000 Franken oder 8,3 Prozent gesteigert werden. Die Clientis Bank im Thal legt grossen Wert auf ein hohes Eigenkapital. Ein ansehnlicher Teil des Gewinns geht daher jeweils in die weitere Festigung der eigenen Mittel.

Verwaltungsrat bestätigt

Die Traktanden der Generalversammlung konnten von Verwaltungsratspräsident Peter Büttler ohne Einwände abgehandelt werden. Geschäftsbericht, Jahresrechnung, die Entlastung des Verwaltungsrates und der Bankleitung sowie die Gewinnverwendung wurden einstimmig gutgeheissen. Der Verwaltungsrat bestehend aus Peter Büttler (Präsident), Laupersdorf, Ursula Willi, Matzendorf, Jakob Ehrsam, Balsthal, Rolf Riechsteiner, Bern, und René Bigler, Oensingen, wurde einstimmig für die nächste Amtsperiode von drei Jahren bestätigt.

Neuen Bankleiter vorgestellt

Am Schluss verabschiedete der Verwaltungsratspräsident den scheidenden Bankleiter Alfred Burkhard unter Verdankungen seiner grossen Verdienste um die Clientis Bank im Thal in den letzten Jahren. Anschliessend stellte er den Nachfolger in dieser Funktion, Hans Peter Schrenk, vor. Schrenk wurde 1965 geboren und ist diplomierter Bankfachmann und Wirtschaftsprüfer. Er ist verheiratet und wohnt in Oberbuchsiten. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, mit Hans Peter Schrenk zusammen mit den beiden Geschäftsleitungsmitgliedern Monika Grolimund und Fabio Zaccardo die Geschicke der Clientis Bank im Thal in den nächsten Jahren mit gleich bleibendem Erfolg weiterführen zu können. (mgt)