Der Egerkinger Gemeinderat befasste sich an seiner letzten Sitzung mit der Strasse auf die Blüemlismatt, welche sich trotz einer kostenintensiven Bodenstabilisierung (150'000 Franken) im Jahre 2011, an welcher sich Einwohner-, Bürgergemeinde, Pächter und Eigentümer des Restaurants Blüemlismatt beteiligten, in einem schlechten Zustand befindet.

Der Gemeinderat entschied in Absprache mit dem Pächter sowie dem Eigentümer, momentan von weiteren Massnahmen abzusehen und mögliche Sanierungsvarianten noch vertiefter abzuklären. Das obere Wegstück wird nun mit externer Unterstützung wintertauglich gemacht.

Weiter beschäftigte sich der Rat mit der Arbeitsvergabe für die Verkehrs- und Werkleitungserschliessung auf dem Areal Bahnhofpark. Nach der Kreditgenehmigung durch die Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2016, wurde die Submission der Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten im offenen Verfahren durchgeführt. Nach der Submission im Amtsblatt wurden 17 Submissionsdossiers bezogen, 12 Unternehmen reichten eine Offerte ein, zwei erklärten schriftlich den Verzicht auf eine Eingabe.

Auf Antrag der Werkkommission vergab der Gemeinderat den Gemeindeanteil (Strassenbau, Wasser und Abwasser) der Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten für die Arealerschliessung Bahnhofplatz an die Erne AG Bauunternehmung, Olten zum Betrag von 677'298 Franken.

Ein weiteres Mal musste der Gemeinderat Steuerabschreibungen genehmigen. Dieses Mal waren es 18 Steuerabschreibungen im Gesamtbetrag von 43'078 Franken, nachdem Inkassomassnahmen erfolglos blieben und Verlustscheine resultierten. Die Verlustscheine werden von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit einem externen Inkassobüro weiterhin aktiv bewirtschaftet.

Zudem genehmigte der Gemeinderat die neue Vereinbarung zwischen dem Bund und der Einwohnergemeinde Egerkingen betreffend Nutzung der Infrastrukturen der Mehrzweckanlage Mühlematt für militärische Einquartierungen, mit Inkrafttreten rückwirkend per 1. August 2016.

Gegenüber der bisherigen Vereinbarung wurden zwei Punkte angepasst (Besetzung der fünf Schlafräume neu mit 180 Personen statt wie bis anhin mit 172 Personen, Aufnahme der Infrastruktur der neuen Gastroküche), zudem wurde die Entschädigung des Bundes für die Nutzung der Infrastrukturen leicht erhöht. (ebe)