Egerkingen

Die Abfallverwertung läuft jetzt anders

Das Dorf Egerkingen mit Dorfstrasse und Kirche (Archivbild)

Das Dorf Egerkingen mit Dorfstrasse und Kirche (Archivbild)

An der Gemeindeversammlung von Egerkingen wurde über das Abfallwesen gesprochen. Zudem war der Betrieb im Asylzentrum Fridau ein Thema.

Ohne nennenswerten Widerstand folgte die von 76 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung dem Antrag des Gemeinderates, im Abfallwesen künftig eng mit der Rysor Oberbuchsiten zusammenzuarbeiten. Bei der auf Abfallverwertung spezialisierten Firma kann die Bevölkerung von Egerkingen künftig Abfälle aller Art grösstenteils kostenlos entsorgen. Kostenpflichtig sind Sperrgut, Abbruchmaterial, Altholz, Pneus oder Grüngut. Abgegolten werden die Leistungen der Rysor von der Gemeinde mit einem Jahresbeitrag von 4 Franken pro Einwohner, wie Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi erwähnte.

Der Vertrag läuft über drei Jahre, mit Option auf Verlängerung. Im Gegenzug schliesst die Gemeinde die bisherige Hauptsammelstelle an der Weiermattstrasse, die umfassend hätte saniert werden müssen. Die beim Werkhof bestehende Glassammelstelle bleibt vorerst. Sollte sich ein dauerhafter Bedarf beim Werkhof bestätigen, soll dort eine neue Sammelstelle für Glas, Aluminium, Stahl und Weissblech installiert werden.

Asylsuchende kochen bald selbst

Ferner informierte Bartholdi über den Betrieb im Asylzentrum Fridau. Dieser verlaufe nicht zuletzt auch wegen der Präsenz der Polizei und den Bemühungen seitens des Amtes für soziale Sicherheit (ASO) störungsfrei. Sie habe zudem gehört, dass die Asylbewerber ab Ende Jahr ihre Mahlzeiten selbst zubereiten könnten. (eva)

Meistgesehen

Artboard 1