Laupersdorf
Die 49. Auflage steht vor der Tür – Junge Talente musizieren um Geldpreise und Wanderpokale

Am kommenden Samstag findet im Pfarreisaal sowie im Gemeindesaal in Laupersdorf der 49. Musikwettbewerb statt. 50 Vorträge von Instrumentalisten und 82 Einzel- sowie 31 Gruppenvorträge sind zu erwarten.

Rudolf Schnyder
Merken
Drucken
Teilen

Patrick Lüthy

Laupersdorf steht am kommenden Samstag wieder einmal ganz im Zeichen der Musik. 50 Vorträge von Instrumentalisten und 82 Einzel- sowie 31 Gruppenvorträge sind bei der 49. Auflage des Musikwettbewerbes zu erwarten. Konzertlokale sind der Pfarreisaal und Gemeindesaal im Gemeindezentrum, die Pfarrkirche St. Martin für die Instrumentalisten sowie die Mehrzweckhalle «Kreuzacker» und der Pub «Loch Ness» für die Tambouren.

«Stattliche Anzahl Musiker»

Sehr empfehlenswert sind die zwölf Finalvorträge der Instrumentalisten ab 19 Uhr im Pfarreisaal, wo von den jungen Interpretinnen und Interpreten erfahrungsgemäss wundervolle klassische Musik geboten wird. «Laupersdorf heisst alle Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt herzlich willkommen», so die Organisatoren.«Es ist eine grosse Befriedigung für das emsige OK, dass sich jedes Jahr eine derart stattliche Anzahl Musikerinnen und Musiker für den Musikwettbewerb in Laupersdorf interessiert. Natürlich sind dabei auch die Tambouren mitgemeint, die von Beginn an einen wichtigen Part an diesem Musikwettbewerb innehaben», bemerkt Landammann Roland Heim im Geleitwort des Programmheftes. Heim übernahm dieses Jahr erneut das Ehrenpatronat des Musikwettbewerbes.

Programm

Die Qualifikation der Instrumentalisten am 49. Musiktag Laupersdorf findet am kommenden Samstag, 3. November von 13 bis 16.50 Uhr im Mehrzweckraum des Gemeindezentrums Laupersdorf statt. Die Kategorien und Spielzeiten sind folgendermassen definiert:

Vorträge Tambouren

Alterskategorie 1 (bis 16 Jahre) von 14.30 Uhr bis 17 Uhr im Pub Loch Ness; Alterskategorie 2 (ab 17 Jahren) von 12 Uhr bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker» .
Gruppenvorträge Tambouren: von 18.30 Uhr bis 21.45 Uhr in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker».

Die Rangverkündigung findet laut den Veranstaltern ab schätzungsweise 22.15 Uhr in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker» statt. (rsl)

Bewertung der Experten wichtig

«Doch Was wäre ein Wettbewerb ohne Jury?», fragt Heim. Ohne sie wäre es kein Wettbewerb. Die Musikerinnen und Musiker seien sehr daran interessiert zu erfahren, wie sie bewertet würden. Es helfe ihnen schliesslich, zu sehen, wo sie besonders gut und sicher seien. Aber auch, warum allenfalls die Bewertung noch nicht so gut war. «Hier übernehmen die Mitglieder der Jury eine wichtige Aufgabe», führt Roland Heim weiter aus.

Der Laupersdörfer Musikwettbewerb lockt Leute von weit her an: Die Teilnehmenden stammen in erster Linie zwar aus dem Kanton Solothurn. Doch auch aus benachbarten Kantonen reisen die jungen Musikerinnen und Musiker an, etwa aus der Region Basel, einige aus der Region Zürich, Bern oder der Innerschweiz. Aber auch aus dem Ausland, wie beispielsweise Deutschland, Serbien, Liechtenstein und Spanien. Dieses Jahr werden besonders viele auf Klavier und der Violine musizieren. Weitere Instrumente im Einsatz sind Cello, Bratsche, Akkordeon, Flügelhorn, Klarinette und Panflöte. Die Vorträge werden von neun Fachexperten beurteilt, es sind dies: Andreas Kamber, Dozent und Orchesterhornist, Solothurn; Simone Meyer, Violinistin, Luzern, Matthias Steiner, Violinist, Luterbach; Christian Thurneysen, Pianist, Basel; Maja Lisac Barroso, Saxophonistin, Basel; Cécile Grüebler, Cellistin, Meilen; Martin Imholz, Pianist, Rumisberg; Marita Kohler, Oboistin, Luzern und Pius Urech, Pianist, Balm bei Günsberg.

Geldpreise und Wanderpokal

Experten bei den Tambouren sind Philipp Rütsche, Stabsadjutant (Sursee), Urs Gehrig (Basel), Marcel Otter (Balsthal) und Michael Woodtli (Solothurn). Sie bestimmen darüber, wer die Besten sind, und wer zu Hause noch einmal über die Bücher muss. Die ersten drei der Rangliste bei den Instrumentalisten und bei den Tambouren erhalten einen Geldbarpreis, die Punkthöchsten gewinnen den Wanderpokal.

Der Musikanlass in Laupersdorf ist nur möglich, weil unter anderem der Lotteriefonds des Kantons Solothurn, der Kiwanis Club Oensingen Bechburg und diverse heimische Gewerbebetriebe als Sponsoren agieren, teilen die Organisatoren mit. Diese finanzieren den Wettbewerb und spenden unter anderem auch die Bargeldpreise. Im letzten Jahr hiessen die Wanderpreisgewinner übrigens Nicolas Gehrig, Reinach (Trommel) sowie Taras Berchtold, Suhr (Panflöte).

Organisiert wird der 49. Musiktag in Laupersdorf von einem Komitee – teils seit Jahren in derselben Besetzung. Diesem gehören folgende Mitglieder an: Peter Dietschi (Präsident), Andreas Kamber (Instrumentalisten), Daniel Müller (Tambouren), Karin Saner (Finanzen), Andrea Probst (Sekretariat), Martin Brunner (Informatik, Programmheft) und Rudolf Schnyder (Information / Medien).

Beat Dietschi war Gründer

Gegründet worden war der Wettbewerb vor 49 Jahren von Beat Dietschi (Laupersdorf) und Anton Krapf (Mümliswil). Krapf war 40 Jahre im OK tätig. Zudem wurde er im Jahr 2013 in Olten vom Regierungsrat als Dirigent und Musikförderer mit dem Auszeichnungspreis für Musik des Kantons Solothurn bedacht.