Nachdem im Jahr 2015 die Oberbuchsiter Bevölkerung um fast 3 Prozent angewachsen war, verzeichnet die Statistik 2016 eine Einwohnerabnahme von 27 Personen oder 1,2 Prozent. 2162 Einwohner (Vorjahr: 2189) hatten demnach per 31. Dezember 2016 ihren Wohnsitz im Chutzedorf (Wochenaufenthalter nicht eingerechnet).

Letztmals war die Einwohnerzahl von 2010 auf 2011 gesunken. Seit dem Jahr 2001 hat sich die Einwohnerzahl Oberbuchsitens um 370 Personen vergrössert, was einem Zuwachs von mehr als 20 Prozent entspricht.

Weniger Frauen als Männer

Die aktuell 2162 Einwohner von Oberbuchsiten teilen sich in 1626 (Vorjahr: 1660) Schweizer Bürger und 536 (529) Ausländer auf, was einen Anteil von 24,8 Prozent (24,2) bedeutet. Die Zahl der Haushaltungen blieb unverändert bei 958 Einheiten. In der Gemeinde wohnen etwas weniger Frauen (1067, davon 228 Ausländerinnen) als Männer (1095, davon 308 Ausländer). Der Anteil Minderjähriger an der Dorfbevölkerung beträgt 397 (410) Personen, was 18,4 Prozent entspricht. Von diesen unter 18-Jährigen besitzen wiederum 110 (106) Personen oder 27,7 Prozent ausländische Wurzeln.

Die multikulturelle Vielfalt in Oberbuchsiten blieb im Vergleich zu letztem Jahr unverändert und verteilte sich per Stichtag auf 36 Nationen. Den Spitzenplatz sicherte sich wiederum Deutschland: 116 (Vorjahr: 106) Personen aus unserem nördlichen Nachbarland wählten Oberbuchsiten als Wohnsitz. Auf Platz zwei liegt Kosovo mit 106 (86) Personen. Hier fällt der Anstieg um 20 Personen gegenüber dem Vorjahr auf. Rang drei gehört ebenfalls unverändert Italien mit 62 (71) Personen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Türkei mit 45 (47), Serbien mit 38 (48), Portugal mit 31 (29), Eritrea mit 27 (17), Mazedonien mit 23 (30) Personen sowie Bosnien-Herzegowina mit 15 (12) Personen. Alle übrigen Fremdstaaten sind mit weniger als zehn ortsansässigen Personen in der Statistik vertreten.

Von den insgesamt 536 Ausländern besitzen deren 386 (379) die Niederlassungsbewilligung C und 132 (123) die Aufenthaltsbewilligung B, den Kurzaufenthalterstatus L 8 (15) Personen sowie 10 (19) Personen den Status F oder N.

Katholiken verlieren an Boden

Die konfessionelle Verteilung der Oberbuchsiter Bevölkerung zeigte Ende 2016 folgendes Bild: 881 (927) Personen oder noch 40,8 (43,6) Prozent gehören dem römisch-katholischen Glauben an. Seit 2006 verloren die Katholiken somit 12,25 Prozent ihrer Mitglieder. 341 (354) Personen oder 15,8 (16,2) Prozent sind evangelisch-reformiert.

Leichten Zuwachs erfuhr wiederum der mohammedanische Glaube mit neu 236 (224) Personen, was einem Anteil von 10,9 (10,2) Prozent entspricht. 603 (591) Personen sind als konfessionslos registriert, was mittlerweile auf 27,9 Prozent der Dorfbevölkerung zutrifft. 101 (93) Personen oder 4,7 Prozent gehören anderen Konfessionen an.

16 Geburten gabs 2016

In Oberbuchsiten sind 925 (929) Personen oder 42,8 Prozent verheiratet und 929 (966) oder 43 Prozent sind ledig. 83 (84) Einwohnerinnen und Einwohner sind verwitwet und 192 (181) Personen sind geschieden, was 8,9 Prozent entspricht. Gerichtlich oder freiwillig getrennt leben 32 (28) Personen und der Zivilstand «in eingetragener Partnerschaft» ist einmal zu finden.
2016 wird als ein Jahr ohne Geburtenüberschuss in die Geschichte eingehen: 17 (12) Todesfälle stehen 16 (21) neuen Erdenbürger gegenüber.

Von den jüngsten Einwohnern sind 9 Mädchen und 7 Knaben. Drei Kleinkinder weisen eine ausländische Staatszugehörigkeit auf.
Die Bürgerrechte der 1626 in Oberbuchsiten wohnhaften Schweizer verteilen sich wie folgt: 296 (300) Personen, oder 18,2 Prozent, sind Gemeindebürger, 495 (508) Personen oder 30,4 Prozent sind Kantonsbürger, und 835 (852) Personen oder 51,4 Prozent haben ihr Bürgerrecht in der übrigen Schweiz. (bux)