Die Dorfhalle Jurablick in Starrkirch-Wil wurde zu Beginn der 1980er-Jahre geplant und gebaut und dann im Jahre 1983 der Bevölkerung übergeben. Es handelt sich um eine Mehrzweckhalle mit fixer Bühne. Das Gebäude ist somit heute 31 Jahre alt. Die Dorfhalle wird benützt für die Turnstunden der Schule und des Kindergartens, ist aber auch Heimat für die Aktivitäten verschiedener Vereine wie Turnvereine, Indiaca, oder Badminton sowie anderer Institutionen wie Altersturnen. Ausserdem finden in der Dorfhalle Jurablick auch jeweils verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Im Untergeschoss befinden sich Räume für den Werkunterricht der Schule.

Einiges wurde schon saniert

Im Laufe der letzten Jahre wurden bereits einige Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Dorfhalle Jurablick vorgenommen, so unter anderem der Ersatz des Bodenbelages sowie die Erneuerung der Beleuchtungskörper in der Turnhalle; der Ersatz der Fassadenverkleidung auf der Südseite; die Erneuerungen der Akustikanlage und der Beleuchtungssteuerung und der Ersatz der Fensterfronten in der Turnhalle und in den beiden Werkräumen sowie der Eingangstüre (Neben-/Lieferanteneingang).

Der «Zahn der Zeit» nagt aber auch an verschiedenen anderen technischen Einrichtungen wie Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Verschiedene Anlageteile können nur noch dank Provisorien betrieben werden, denn für die wichtigsten Anlagen gibt es keine Ersatzteile mehr. Aus diesem Grund hat die Liegenschaftskommission im Januar 2014 ein spezialisiertes Ingenieurbüro für Gebäude- und Energietechnik damit beauftragt, eine Zustandsanalyse in diesen drei Bereichen zu erstellen.

Zustandsanalyse liegt vor

Aufgrund der Zustandsanalyse drängen sich in den nächsten Jahren umfassende Sanierungsarbeiten bei den Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen der Dorfhalle Jurablick auf. Darunter fallen die Demontage der bisherigen Heizungsanlage und der Anschluss an die Heizung Gemeindezentrum im alten Schulhaus; ein neuer Heizungsanschluss für die Monoblocs; ein neuer Heizungsanschluss für den Wassererwärmer; der Ersatz des Monoblocs für Garderoben im Untergeschoss, der Ersatz des Monoblocs für Turnhalle und Bühne; der Ersatz des Zuluftgeräts für die Küche; der Ersatz der Abluftventilatoren und des Wassererwärmers; ein minimaler Armaturenersatz; der Ersatz diverse Sanitärleitungen; Rohrbehandlungen durch Inliner, der Einbau einer Enthärtungsanlage sowie die Kanalisationsspülung. Die Gesamtkosten all dieser Arbeiten werden mit rund 488 000 Franken beziffert.

Nicht zuletzt aufgrund der Finanzlage der Gemeinde sollten die Arbeiten über den Zeitraum von 2015 bis 2020 verteilt werden. Durch die mehrjährige Etappierung fallen zusätzliche Etappierungskosten an. Zudem ist die allfällige Teuerung zu berücksichtigen. Begonnen werden soll im Jahr 2015 mit der Sanierung der Heizung inklusive Steuerung. Die Liegenschaftskommission hat dem Gemeinderat einen Kreditantrag im Umfang von 562 000 Franken eingereicht. Der Rat hat diesen Kredit zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt, welche abschliessend darüber zu befinden hat.