Entstanden ist der Weiher in diesem Gebiet durch die Umleitung eines Bächleins in den 80er-Jahren. Ein Zaun schützte das Biotop vor weidenden Rindern. Mit den Jahren verlandete der Weiher immer mehr und das Wasser versickerte im steinigen Untergrund.

Der Zufluss stammt aus einer kleinen Quelle im Wald. Dort speist das Wasser vorerst das Bammert-Brünnlein, bevor es in einen Schacht fliesst, von dem das Wasser für einen Weidbrunnen abgeleitet wird. Trotz langer Trockenheit konnten beim Brünnlein noch acht Minutenliter gemessen werden.

Folie verhindert das Versickern

Das trockene Wetter ermöglichte den Einsatz einer schweren Maschine für den Aushub. Vorerst wurden Zaun und Sträucher entfernt. Anschliessend wurde in die rund zwei Meter tiefe Grube eine Folien von 11 mal 12 Meter Grösse verlegt und mit Material eingedeckt. Nun muss noch der Zufluss des Wassers gereinigt und der Zaun wieder erstellt werden. Wenn wieder Wasser zufliesst, wenn sich der Teich füllt und im Frühling die Natur zu spriessen beginnt, entsteht ein wertvolles Biotop mit vielfältiger Tier-und Pflanzenwelt wie etwa verschiedenen Kröten- oder Molcharten.

Verschiedene Stellen bemühten sich um die Sanierung dieses Weihers. Die Natur- und Umweltschutzkommission der Einwohnergemeinde stiess das Projekt an, die Bürgergemeinde als Eigentümerin zog mit, das Kantonale Amt für Raumplanung, Abteilung Natur- und Landschaft half bei der Planung mit und der Naturpark Thal bemühte sich um die Finanzierung.
«Noch sind einige Arbeiten zu erledigen, insbesondere Aufgaben der Bürgergemeinde,» stellte Bürgergemeindepräsident Jürg Uebelhart fest. (WSW)