Verschiedene Themen wurden vom Gemeinderat Laupersdorf behandelt. So einerseits die Wasserversorgung auf dem Weiler Höngen. Dieser hat eine eigene, private Trinkwasser-Versorgung mit einer Trinkwasser-Quelle und einem Reservoir. Betrieben wird die private Wasserversorgung durch die Bewohner von Höngen.

Parallel und unabhängig dazu betreibt die Einwohnergemeinde Laupersdorf ein Löschwasser-Leitungsnetz. Das dazugehörige Reservoir unterhalb des Hofes Finigen hat ein Volumen von 150 Kubikmetern, aufgeteilt in 100 Kubikmeter Löschwasser-Reserve und 50 Kubikmeter Trinkwasser-Reserve. Gespeist wird dieses Reservoir von der Quelle Finigen.

Bei lang anhaltender trockener Witterung kann es bei der Wasserversorgung Höngen zu einer Wasserknappheit kommen. Nun wird eine Vereinbarung zwischen der Einwohnergemeinde Balsthal, der Einwohnergemeinde Laupersdorf und der privaten Wasserversorgung Höngen abgeschlossen.

Bei einer Trinkwasserknappheit der privaten Wasserversorgung Höngen kann diese vorübergehend und beschränkt Wasser vom Reservoir Höngen/Finigen beziehen. Nutzbar sind der Wasserrechtsanteil der Einwohnergemeinde Laupersdorf sowie das zusätzlich notwendige Wasser, welches von der Einwohnergemeinde Balsthal zur Verfügung gestellt wird.

Die Versorgung des Schwesternheimes mit genügend Trinkwasser muss jederzeit gewährleistet sein und so müssen 25 Kubikmeter Trinkwasser jederzeit im Reservoir verbleiben.

Unterhalt Verkehrswege

Am 11. Dezember 2017 genehmigte die Gemeindeversammlung drei Kredite von insgesamt 259'000 Franken für die Erweiterung der Wasserleitungen an der Thalstrasse, in der Oberen Brühlmatt, am Eglisrain und am Alten Kirchweg.

Für den Unterhalt der Verkehrswege bewilligte die Gemeindeversammlung zudem einen Kredit von 80'000 Franken und für drei Strassensanierungen 34'000 Franken. Auch bewilligt wurde ein Kredit über 40'000 Franken für die Erarbeitung einer Jubiläumsschrift Laupersdorf von 1968 bis 2018.

Neues Tanklöschfahrzeug

Im Dezember 2016 bewilligte die Gemeindeversammlung einen Bruttokredit von 285 000 Franken für die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges. Dieses neue Fahrzeug der Marke Volvo FL 240 4x2, ein 10-Tonnen-Fahrzeug mit einer Doppelkabine und einem Löschwassertank von 1200 Litern Inhalt wurde nun ausgeliefert. Das TLF wird von der Gebäudeversicherung des Kantons Solothurn mit 35 Prozent subventioniert.

Es ersetzt das bisherige 35 Jahre alte Unimog-TLF. Das neue TLF wird nach Auskunft des Feuerwehrskommandanten Christian Stark ab sofort bei Übungen und Ernstfall-Einsätzen der Ortsfeuerwehr eingesetzt. Die offizielle Fahrzeug-Übernahme findet erst am Brunnenfest statt.