Obergösgen
Der Verwaltungsrat wurde für vier Jahre unverändert wiedergewählt

Die Busbetriebe Olten-Gösgen-Gäu (Bogg) luden zur 16. GV ein. Der Verwaltungsrat stellte sich unverändert für weitere vier Jahre zur Verfügung. Im vergangenen Jahr konnte ein Gewinn von 95483 Franken erwirtschaftet werden.

Beat Wyttenbach
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Die Geschäftsleitung: Andreas Studer, stellvertretender Direktor; Christian Althaus, Leiter Technik und Toni von Arx, Direktor sowie den Verwaltungsrat: Karl Bürgi, Sekretär; Ursula Rudolf; Paul Stöckli, Vizepräsident; Dieter Leu; Armin Burkhalter; Marco Dätwyler; Peter Schafer, Präsident; Max Zülli; Bruno Christen und Markus von Arx (von links).

Die Geschäftsleitung: Andreas Studer, stellvertretender Direktor; Christian Althaus, Leiter Technik und Toni von Arx, Direktor sowie den Verwaltungsrat: Karl Bürgi, Sekretär; Ursula Rudolf; Paul Stöckli, Vizepräsident; Dieter Leu; Armin Burkhalter; Marco Dätwyler; Peter Schafer, Präsident; Max Zülli; Bruno Christen und Markus von Arx (von links).

Beat Wyttenbach

Der Verwaltungsratspräsident der Busbetriebe Olten-Gösgen-Gäu (Bogg), Peter Schafer, konnte am Dienstagabend rund 60 Personen zur 16. GV im Restaurant Kreuz in Obergösgen willkommen heissen. Sie hatten dabei den Verwaltungsrat für weitere vier Jahre zu wählen und taten dies einstimmig. Er präsentiert sich unverändert wie folgt: Peter Schafer (Olten, Präsident), Armin Burkhalter (Starrkirch-Wil), Bruno Christen (Aarburg), Marco Dätwyler (Trimbach), Dieter Leu (Rickenbach), Ursula Rudolf (Lostorf), Paul Stöckli (Neuendorf, Vizepräsident), Markus von Arx (Erlinsbach SO) und Max Zülli (Wangen).

«Verbesserte Dienstleistungen»

Die Anwesenden genehmigten einstimmig den Geschäftsbericht 2013, der dieses Jahr dem eigenen Personal und dessen Leistungen gewidmet ist. Wie darin festgehalten ist, will die Bogg ihre Stellung als Mobilitätsdienstleisterin festigen. Dazu sei eine stetige Erneuerung der Busflotte notwendig. Zudem sei es wichtig, dem Wunsch der Kunden nach mehr Information zu den Abfahrtszeiten zu entsprechen.

Deshalb haben die Bogg 2013 zusätzliche Mittel bewilligt, um alle Busse mit zwei Bildschirmen auszurüsten. Diese so zugänglich gemachten Informationen wie zum Beispiel Störungen werden via Betriebsleitzentrale in Wangen gesteuert. Im Bahnhof Olten konnten 2013 zudem die ersten Generalanzeiger der Bogg in Betrieb genommen werden. Um den stetig steigenden Informationsfluss gewährleisten zu können, musste 2013 zudem die gesamte IT-Infrastruktur erneuert werden.

Im vergangenen Jahr wurden 6 780 031 Fahrgäste transportiert, was einem weiteren Zuwachs von 2,1 Prozent entspricht, wie Geschäftsführer Toni von Arx ausführte. Auch bei der Nachtwelle wurden mit 35 671 Fahrgästen zehn Prozent mehr transportiert als im Vorjahr.

Die Aufrechterhaltung der Nachtwelle sei zudem gewährleistet. Trotz aller getroffenen Massnahmen hätten sich aber Verspätungen teilweise nicht vermeiden lassen. Die Bogg führen dies auf die zahlreichen Baustellen im Strassenverkehr zurück.

Dennoch: «Die Kundenzufriedenheitsumfrage 2013 hat zeigt, dass die Fahrgäste mit den Leistungen der Bogg sehr zufrieden sind. Wir werden auch in Zukunft alles daran setzen, die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden zu erfüllen», heisst es im Bericht abschliessend.

In Kürze

Die Anwesenden genehmigten auch die Jahresrechnung 2013 mit einem Gewinn von 95 483 Franken einstimmig. Dieser wird wie folgt verwendet: Zuweisung an Regionalen Personenverkehr: Minus 131 165 Franken und Zuweisung an Agglomerationsverkehr: Plus 226 648 Franken. Das Eigenkapital beträgt neu 6 040 725 Franken. Auf dem Anlagevermögen von 22 612 450 Franken wurden Abschreibungen von 2 278 626 Franken vorgenommen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates wurden entlastet.

Für die weitere Amtsdauer von einem Jahr wurde die Firma Sudan Partner AG, Olten, als Revisionsstelle gewählt.

Von Arx machte Werbung für den neuen Bogg-App, den man sich seit Dienstag runterladen kann. Via App erhält man Informationen etwa über die nächste Haltestelle oder den genauen Fahrplan.

Wie Schafer ausführte, habe die Bogg den ersten «Euro 6 Bus» angeschafft, zwei weitere würden im Herbst folgen. Man werde vorläufig weiterhin auf die Treibstoffe Diesel und Gas setzen und zu einem späteren Zeitpunkt prüfen, ob man nicht, wie die Aargauer A-Welle auch, auf Hybridsysteme umsteigen will.

Weiter orientierte Schafer, selber Mitglied des Kantonsrats, dass im Zuge der im Kantonsparlament diskutierten Sparmassnahmen auch solche beim öffentlichen Verkehr in Betracht gezogen würden, und er schloss nicht aus, dass es möglicherweise dabei auch eine Linie im Bogg-Gebiet treffen könnte.

Vor dem Apéro und dem Nachtessen stellte Obergösgens Vize-Gemeindepräsident Peter Frei seine Gemeinde kurz vor und wies dabei auf die wichtigsten Brennpunkte in Obergösgen hin wie den Doppelkreisel im Zentrum, der im nächsten Jahr realisiert werden könnte sowie die momentan laufenden baulichen Hochwasserschutzmassnahmen.