Trimbach
Der Trägerverein «Famitri» wurde in Trimbach ins Leben gerufen

Ziel ist, das schulergänzende Angebot im Bereich Tagesstrukturen zu erweitern. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen aus dem Elternverein, von «Familiy +», der Hausaufgabenhilfe, der Netzgruppe und der reformierten Kirche.

Hans Basler
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Die Liegenschaft Mühleweg 11 kann einstweilen mietzinsfrei genutzt werden. Hans Basler

Die Liegenschaft Mühleweg 11 kann einstweilen mietzinsfrei genutzt werden. Hans Basler

Hans Basler

Wenn in einer Gemeinde verschiedene Organisationen ähnliche Angebote offerieren, ist es sicher vernünftig, wenn sich diese Organisationen zusammenschliessen, um gemeinsam ein neues Ziel zu erreichen. Dies ist auch in Trimbach so, wo mit «Famitri» ein Zusammenschluss von mehreren Organisationen sich zum Ziel setzt, das schulergänzende Angebot im Bereich Tagesstrukturen zu erweitern.

Für all jene, die möchten

Am Freitag wurde im Mehrzweckraum des Gassacker-Schulhauses der Trägerverein ‹Famitri› gegründet. Ruth Bürgler hiess 22 Personen herzlich willkommen. Sie bezeichnete «die Gründung des Trägervereins als Meilenstein für Trimbach». Damit können familienergänzende Tagesstrukturen künftig für all jene zur Verfügung stehen, die dieses Angebot nutzen wollen.

Auf Initiative des Sozialdienstes der reformierten Kirche trafen sich Vertreterinnen aus dem Elternverein, von Family+ (Mittagstisch), der Hausaufgabenhilfe, Netzgruppe und der reformierten Kirche im April 2013 zu einer ersten Sitzung. Als Delegierte dieser Vereine waren an der Gründungsversammlung anwesend: Marina Poch vom Elternverein; Ibolya Tordai von Family+; Marianne Grob Heller vom Verein Hausaufgabenhilfe; Maja Tanner von der Reformierten Kirchgemeinde und Regula Zimmermann von der Netzgruppe. Diese Vertreterinnen waren als einzige stimmberechtigt. Als Tagespräsidentin amtete Bea Widmer Strähl.

Gemeinderat begrüsst den Verein

Gemeindepräsident Karl Tanner freute sich über dieses Projekt. Der Gemeinderat sei fest entschlossen, den Trägerverein des Familienzentrums zu unterstützen. Er hat an einer Sitzung im September beschlossen, der Trägerschaft die kostenlose Nutzung der Liegenschaft Mühleweg 11 zu gestatten. Das Haus ist renoviert worden und kann benutzt werden. Für den Betrieb des Familienzentrums hat der Rat ein Kostendach von 50 000 Franken pro Jahr für die Dauer von sechs Jahren bewilligt. Karl Tanner verdankte das Engagement der Vereinsvertreterinnen und wünschte viel Erfolg.

Zur Präsidentin des neuen Dachverbandes wurde Cornelia Mackuth-Wicki gewählt, die leider an der Gründerversammlung nicht teilnehmen konnte. Cornelia Mackuth ist Geschäftsleiterin von Pro Pallium, einer Stiftung für die palliative Betreuung von Kindern und jungen Erwachsenen. Sie wurde einstimmig gewählt.

Jedes Mitglied des Trägervereins stellt ein Vorstandsmitglied. Dies sind: Sabine Woodtli, reformierte Kirchgemeinde, Aktuarin; Gabi Blaser, Elternverein, Finanzen; Corinne Etter, Elternverein, Mitglied; Cordula Gysin, Netzgruppe, Mitglied; Ruth Bürgler, Verein Hausaufgabenhilfe, Mitglied und Bea Widmer, Gemeinderätin ohne Stimmrecht. Primarlehrerin Anja Egger wird Ansprechperson für die Schule. David Bieli und Janina Rüfenacht sind die Bezugspersonen im Bereich Jugendarbeit.

Souverän muss noch zustimmen

Es ist alles bestens vorbereitet, salopp gesagt, in den Startlöchern. Dies alles muss noch vom Souverän, also der Gemeindeversammlung am Montag, 9. Dezember, genehmigt werden. Wenn der Kredit für «Famitri» von der Gemeindeversammlung abgesegnet ist, kann der Vorstand das Gesuch beim Kanton einreichen, und nach zwei Monaten sollte der Bescheid vorliegen. Daraufhin folgt die Stellenausschreibung. Der Betrieb wird voraussichtlich nach den Sommerferien 2014 aufgenommen werden.

Neugierig? Es gibt eine Gelegenheit für alle, die es genau wissen wollen: Am Freitag, 13. Dezember, öffnet sich zwischen 16 und 19 Uhr das Adventfenster im Haus Mühle 11 (Mühleweg 11). Interessierte und Neugierige sind herzlich eingeladen, einen Augenschein vorzunehmen.