«Dass es mir als Schulleiterin vergönnt ist, ein neues Gebäude für die Neuendörfer Schulen einweihen zu dürfen, freut mich ganz besonders», sagte Doris Bärtschiger zu den zahlreich aufmarschierten Gästen. Eröffnet wurde die am Donnerstagabend abgehaltene Einweihungsfeier des Kindergartens von den Kindergärtlern, welche zur Melodie von «Das alte Haus von Rocky Docky» ein Loblied auf ihren schönsten «Chendsgi» weit und breit sangen.

«Ein sehenswertes Bauwerk»

Mit dieser Einschätzung waren die Kinder nicht alleine. Gemeindepräsident Rolf Kissling sprach sogar vom schönsten Kindergarten im ganzen Gäu, der in Neuendorf stehe. Kissling gratulierte den Planern für das sehenswerte Bauwerk, das  in funktioneller wie auch in ästhetischer Hinsicht zu überzeugen wisse.

Martin Benz erinnerte als Präsident des damaligen Bauausschusses an die Gründe für den Anbau und Umbau des Kindergartens. Nötig wurde dieser vor allem wegen der höheren Kinderzahlen. Deshalb wurden auf der westlichen Seite des bestehenden Kindergartens ein gleich grosser Anbau realisiert und das 36 Jahre alte Gebäude komplett saniert. Die dafür notwendigen Arbeiten beschrieb Beat Bernhard vom Architekturbüro Lütolf Waldschmid + Partner Trimbach. Das Projekt kostete insgesamt 1,5 Mio. Franken, 500 000 Franken davon stammen aus dem Fonds des Nachlasses von Jacqueline Flück.

Auch ein Spiegel der Gesellschaft

Der neue Kindergarten, welcher bereits am 11. August 2014 in beiden Gebäudekörpern seinen Betrieb aufnehmen konnte, wird aktuell von 47 Kindern besucht. Betreut werden sie von den Kindergärtnerinnen Patricia Lüthi und Susanne Morandi. Den beiden Frauen und den Kindern gefällt es sehr gut in den neuen Räumen, wie an der Einweihung mehrfach erwähnt wurde.

Der Tradition folgend wurde der Kindergarten von Pastoralassistentin Beatrice Emmenegger mit Gottes Segen bedacht. Sie führte vor der Segnung mit aus Rom stammendem Weihwasser vor Augen, dass die darin ein- und ausgehenden Kinder der Spiegel der Gesellschaft sind. «Möge Gott seine schützende Hand über sie halten», so Emmenegger. (eva)