Härkingen

Der Raiffeisen-Bancomat erhält eine neue Heimat

Der Bancomat an der Hauptgasse 13 wird voraussichtlich im Oktober in der Grünrabatte auf dem Dorfplatz durch ein frei stehendes Gerät ersetzt. (Symbolbild)

Der Bancomat an der Hauptgasse 13 wird voraussichtlich im Oktober in der Grünrabatte auf dem Dorfplatz durch ein frei stehendes Gerät ersetzt. (Symbolbild)

Weil das Gebäude der ehemaligen Raiffeisenbank in Härkingen verkauft werden soll, wird auf dem Dorfplatz ein neuer Bancomat installiert.

Ende 2015 schloss die Raiffeisenbank Gäu Bipperamt die Geschäftsstelle in Härkingen. Die Bankleitung liess damals verlauten, dass ein Käufer für die Liegenschaft gesucht werde. Nun ist die Bank fündig geworden und hat den Gemeinderat Härkingen über ihre Absicht informiert, die ehemaligen Schalter- und Büroräumlichkeiten an der Hauptgasse 13 zu verkaufen.

Die unter dieser Adresse laufenden zwei Stockwerkeinheiten befinden sich seit 1983 im Besitz der Raiffeisenbank, wie Bankleiter Andreas Furrer erklärt. Er bestätig auch, dass die Verkaufsverhandlungen bereits im Gange sind. In diesem Zusammenhang sei auch geprüft worden, wie es mit dem in dieser Liegenschaft integrierten Bancomaten weiter gehen soll. Aufgrund der eher knappen Platzverhältnisse und weil die ehemaligen Geschäftsräume der Bank im Untergeschoss künftig als Wohnraum genutzt werden sollen, sei man zum Schluss gekommen, für den Bankomat einen anderen Standort ins Auge zu fassen.

Geschehen ist dies in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft. Im Zuge dieser Abklärungen hat sich schliesslich ein neuer Standort für den Bancomat auf der Westseite des Dorfplatzes beim alten Gemeindehaus herauskristallisiert. Platziert werden soll das neue Gerät auf dem gemeindeeigen Grundstück Grundbuch Nummer 96 in der bestehenden Grünrabatte, auf welcher bereits der Dorfplan steht.

Der Gemeinderat zeigt sich erfreut darüber, dass die Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt die Anliegen der Gemeinde in Bezug auf die Wichtigkeit eines Bancomatenim Dorf aufgenommen hat. So hat die Bank der Gemeinde Härkingen eine Mindestbetriebsdauer von zwölf Jahren ab Inbetriebnahme am neuen Standort zugesichert.

Das vorbereitete Baugesuch wird durch die Raiffeisenbank umgehend eingereicht. Die Inbetriebnahme des Bancomaten wird nicht vor Oktober erfolgen. Sein äusseres Erscheinungsbild wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde kreiert, wie Furrer erwähnt. «Wir wollen einen Bezug zu Härkingen schaffen, das ist uns wichtig.» (eva)

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