Auf Ende September wird Pastoralraumleiter Pfarrer Simon Moser den Pastoralraum Dünnernthal verlassen, dies teilte er im Pfarrblatt mit. «Auf eigenen Wunsch und in Absprache mit Bischof Felix Gmür werde ich diesen Herbst eine neue berufliche Herausforderung im ausserkirchlichen Bereich übernehmen», schreibt er.

Deshalb habe er bei Bischof Felix sein Demissionsgesuch eingereicht, welches Gmür angenommen habe. «Die Auszeit steht in keinem Zusammenhang mit einer Beziehung», stellt Moser weiter klar. Simon Moser wird sich im nächsten Pfarrblatt noch einmal zu den Gründen seines Rücktritts vertieft äussern. Weitere Informationen wollte er auf telefonische Anfrage nicht geben.

Erst seit 2014 Leiter

Seit August 2014 ist Moser Leiter des Pastoralraums Dünnernthal mit den Pfarreien Aedermannsdorf, Herbetswil, Laupersdorf, Matzendorf, Welschenrohr und bis zum Zusammenschluss mit Welschenrohr Anfang 2017 der Pfarrei Gänsbrunnen.

Pastoralraumpräsident Beat Bader spricht davon, dass sich die Suche nach einem Nachfolger wohl als schwierig herausstellen wird. «Momentan haben wir die Stelle amtlich ausgeschrieben und werden ab September mit dem vorhandenen Personal weiterarbeiten.»

Die Suche nach einem Nachfolger gehe vielleicht ein Jahr, vielleicht auch länger, sagt Bader. «Es gibt sicherlich Lösungen, aber wir wollen jemanden finden, der auch zum Pastoralraum passt», erklärt Bader. In der Zwischenzeit werde, wenn nötig mit Aushilfen, die Seelsorge aufrechterhalten.

Pfarr-Resignat Ivan Bebek und Pastoralraumassistent Fabian Schäuble werden dem Pastoralraum erhalten bleiben. Bebek hat in diesem Jahr sein 50-Jahr-Priesterjubiläum gefeiert.

Zweiter Wechsel in der Leitung

Der Pastoralraum Dünnernthal wurde am 1. August 2012 offiziell gegründet. Im Februar 2013 setzte Bischof Felix Gmür Raimund Obrist als Leiter des Zweckverbands ein. Obrist blieb nur gerade bis Juli 2014. Im September dieses Jahres wird also bereits der zweite Wechsel innert vier Jahren an der Spitze der Pastoralraumleitung vollzogen.