Der Vorstand der Kreisschule Gäu hat die Nachfolge für den Ende Schuljahr in Pension gehenden Schuldirektor Hanspeter Aebischer geregelt: Der neue Schuldirektor heisst Christoph Kohler. Er kommt wie sein Vorgänger aus Egerkingen. Der 45-jährige Christoph Kohler ist ein Bildungsfachmann, welcher derzeit auf der Berufsbildungsebene tätig ist.

An der Berufsschule in Muttenz (BL) ist er zuständig für die Ausbildung angehender Köchinnen und Köche. Der ehemalige Koch und Küchenchef hat ein Studium zum eidgenössisch diplomierten Berufsfachschullehrer absolviert und ein Studium mit Masterabschluss im Bereich des Nonprofit Managements an der Fachhochschule Nordwestschweiz abgeschlossen. Zudem hat er sich in Praxis und Theorie gute Kenntnisse in allgemeinen betriebswirtschaftlichen Fragen sowie speziell in Führungs- und Organisationsaufgaben im Bildungsbereich angeeignet.

Büro für Praxisberatung

Im Weiteren verfügt Christoph Kohler über fundiertes Wissen und einige Erfahrung hinsichtlich der Steuerung der Unterrichtsqualität, Beratung, Coaching und Supervision von Lehrpersonen sowie des Krisenmanagements an Schulen. So führt er neben seiner Lehrtätigkeit an der Berufsschule Muttenz in Egerkingen ein eigenes Büro für Praxisberatung im Schulbereich aller Unterrichtsstufen. Mit dem Amtsantritt als Schuldirektor der Kreisschule Gäu wird Kohler das Beratungsbüro seinem Nachfolger übergeben.

Insgesamt 22 Bewerbungen

Auf die Ausschreibung der Kreisschule Gäu hätten sich 22 Personen beworben, erklärte Kreisschulpräsident Beat Nützi (Wolfwil) gegenüber dieser Zeitung. Der durch die Kreisschulkommission eingesetzte Findungsausschuss habe so aus einer Vielzahl ausgezeichneter Bewerbungen auswählen und der Kommission einen Dreiervorschlag für die Wahl unterbreiten können. Die Wahl sei auf Christoph Kohler gefallen, weil dieser als «engagierter und erfahrener Bildungsfachmann mit breiter Berufs- und Lebenserfahrung sowie einem beeindruckenden Leistungsausweis» überzeugt habe. Dass Kohler aus der Region stamme und über Erfahrungen in der Privatwirtschaft verfüge, sei auch kein Nachteil.

Drei «K» überzeugten

Die besonderen Stärken des neuen Schuldirektors umschrieb der Kreisschulpräsident mit drei «K»: «Kompetent, kommunikativ, krisenerfahren». Diese Eigenschaften seien von grosser Wichtigkeit für die Führung einer Schule, betonte Nützi. Bereits morgen Samstag ist der Schulpräsident zusammen mit dem amtierenden und dem designierten neuen Schuldirektor an der Projektausstellung «Länder der Welt» im Neuen Schulhaus in Wolfwil zugegen. Offizielle Amtsübergabe ist am 1. August 2014. (KGN)