Welschenrohr besitzt seit 2005 ein besonderes Wohnbauförderungsreglement für Private und für Firmen. Privaten stehen damit Wohnbaufördergelder von höchstens 20'000 Franken zur Verfügung, welche die Gemeinde einem Bauherrn zehn Jahre lang als zinsloses Darlehen gewährt. Insgesamt beinhaltet dieser «Topf» 100'000 Franken.

Jetzt ist diese Summe ausgeschöpft, und der Gemeinderat beantragte zuhanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 26. Juni, dieses Fördergeld wiederum in der gleichen Höhe von 100 000 Franken zu bewilligen. Man mache mit diesem Wohnbauförderinstrument gute Erfahrungen, sagte Gemeindepräsident Stefan Schneider. Es gebe also keinen Grund, diese Massnahme nicht weiterzuführen oder das Reglement zu verändern. Auf der Homepage der Gemeinde Welschenrohr ist das Reglement für jedermann abrufbar.

Mit Gänsbrunnen sitzen

Im Weiteren sprach der Gemeinderat 3000 Franken als Kostenbeitrag für das Mannschaftsfahrzeug für die Regionale Zivilschutzorganisation RZSO Thal. Welschenrohr arbeitet bekanntlich in verschiedenen Bereichen mit Gänsbrunnen zusammen. Deshalb findet einmal jährlich eine gemeinsame Sitzung der beiden Gemeinderäte statt.

Diese findet am 26. März statt. Es geht dabei unter anderen um die Wasserversorgung, die Schule und die Feuerwehr. Schneider informierte, dass man derzeit daran sei, die Arbeitsgruppe zusammenzustellen, welche sich auf die Suche nach einem Ersatz-Sportplatz in Welschenrohr machen solle, falls das Hotelprojekt realisiert würde. Noch fehle ein Mitglied aus einem Sportverein. (FRB)