Oensingen

Der Grundstein für die Erweiterung des Mühlefeldcenters ist gelegt

Der Koffer für den Grundstein wird mit Dokumenten gefüllt. Daran beteiligen sich Markus Spiess, Fiba Real Estate, Gemeindepräsident Markus Flury (rechts), Peter Schmid, Verkaufsleiter Coop-Verkaufsregion Bern, Tom Jungreitmair, Ducksch-Anliker Architekten AG (links).

Der Koffer für den Grundstein wird mit Dokumenten gefüllt. Daran beteiligen sich Markus Spiess, Fiba Real Estate, Gemeindepräsident Markus Flury (rechts), Peter Schmid, Verkaufsleiter Coop-Verkaufsregion Bern, Tom Jungreitmair, Ducksch-Anliker Architekten AG (links).

Der Unterbau ist bereits sichtbar, im Frühling 2015 sollen die ersten Mieter einziehen: Das Mühlefeldcenter wird erweitert. Der neue Bau wird die Mühlefeldcenter eins und zwei verbinden.

Eher üblich ist, mit einem symbolischen Spatenstich ein grösseres Bauwerk in Angriff zu nehmen. Für den Erweiterungsbau Mühlefeldcenter in Oensingen entschied man sich für das Legen eines Grundsteines. Wohl kaum nur deshalb, weil ein Spatenstich nicht mehr sinnvoll wäre, da Fundamente und Bodenplatte schon sichtbar sind. Das Ritual lässt sich in diesem Fall durch mehrere triftige Gründe rechtfertigen.

Dass der Akt gestern Vormittag bei strahlendem Sonnenschein stattfand, wurde von den zahlreich anwesenden Verantwortlichen und Gästen als gutes Zeichen gewertet. Läuft alles nach Plan, so wird nächstes Jahr der Rohbau stehen, und im Frühling 2015 können die ersten Mieter einziehen. Coop wird das Parterre belegen und somit den bisherigen Standort beim Sunnehofcenter aufgeben (wir berichteten). Der nördliche Teil der Parzelle wird nicht bebaut, er bleibt frei für einen Begegnungsplatz.

Verbinden, was zusammengehört

Der Symbolgehalt einer Grundsteinlegung passt beim Erweiterungsbau im Mühlefeld, weil das Gebäude in doppelter Hinsicht einen Schlussstein bildet. Zum einen in der Nord-Süd-Achse des Dorfes, zum andern verbindet der Bau, was zusammengehört, nämlich die Mühlefeldcenter eins und zwei. Damit wird auch der Niveauunterschied von etwa 1,2 Metern zwischen den beiden bestehenden Centern nicht mehr gross auffallen.

Ferner wird der markante Bau – vorne sechs Geschosse, hinten vier – das Dorfbild im Zentrum wesentlich verändern. Und schliesslich kann hinter ein langes Prozedere des Planens ein Schlusspunkt gesetzt werden. Die ersten Ideen für die Nutzung der Parzelle liegen einige Jahre zurück, Pläne wurden geändert, Besitzer haben gewechselt.

Wechselvolle Geschichte

Nicht ohne Grund betonte Gemeindepräsident Markus Flury bei der Grundsteinlegung besonders, man sei froh, endlich einen Konsens dafür gefunden zu haben, wie das Dorfzentrum mit Roggenpark und Mühlefeld gestaltet werden soll. So wurden denn auch zahlreiche Dokumente über die wechselvolle Geschichte des Projektes in einen Metallkoffer gelegt, der dem Grundstein beigefügt wurde.

Positiv über den Verlauf dieses nun umgesetzten Projekts äusserten sich auch die Hauptbeteiligten. So Markus Spiess von der investierenden Fiba Real Estate (Basel), Tom Jungreitmair von der Ducksch-Anliker Architekten AG (Langenthal, Zürich) sowie Peter Schmid, Leiter Verkaufsregion Coop Bern.

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