Laupersdorf

Der Gemeinderat Laupersdorf gab dem Werkstoff Holz den Vorzug

Der Kindergarten soll in den Sportferien mit neuen Fenstern ausgestattet werden.

Der Kindergarten soll in den Sportferien mit neuen Fenstern ausgestattet werden.

Im Kindergartengebäude in Laupersdorf werden die Fenster ersetzt. Dabei wird bewusst auf den Einbau von Kunststofffenster verzichtet, weil diese nicht so langlebig seien wie die nun zur Ausführung gelangenden Fenster aus Holz und Metall.

An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 wurde ein Kredit von 60 000 Franken für die Fenstersanierung im Kindergarten bewilligt. Die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBAK) hat beschlossen, als Fensterart «Holz-Metall» und nicht Kunststoff zu wählen.

Kunststofffenster sind in der Herstellung billiger, jedoch weniger langlebig. «Für öffentliche Bauten und speziell für grossflächige Fenster ist die Fensterart Holz-Metall am besten geeignet. Installiert wird ein Dreifachisolierglas mit Verdunkelung des Fensterglases», führte Björn von Burg, Vizepräsident der OeBAK, vor dem Gemeinderat aus.

Die OeBAK holte bei spezialisierten Fensterbauern Kostenofferten ein.

Auf Antrag der OeBAK vergab der Gemeinderat mit 5 gegen 2 Stimmen die Arbeiten «Fenstersanierung im Kindergarten» im Betrage von netto 45 327 Franken an den kostengünstigsten Anbieter Firma Sägesser Fenster AG, Aarwangen. Für das Anschlagen der Fenster sind die kommenden Sportferien vorgesehen.

Info-Blatt weiter zweimal jährlich

Nach dem Ausscheiden von Martina Bieli-Fluri aus dem Redaktionsteam, sie ist als Gemeinderätin am Ende der abgelaufenen Legislaturperiode 2009 bis 2013 zurückgetreten, befasste sich der Gemeinderat Laupersdorf mit dem Laupersdörfer Info-Blatt.

Dieses soll weiterhin in einer Auflage von 750 Exemplaren vierseitig im Format A4 und vierfarbig zweimal jährlich erscheinen. Die Kosten pro Ausgabe belaufen sich auf rund 1000 Franken. Allerdings wünscht sich der Gemeinderat künftig das Info-Blatt inhaltlich und in der Aufmachung etwas aktueller, frischer und lebendiger.

Im Info-Blatt sollte nicht eine Zusammenfassung der erschienenen Presseartikel erscheinen, sondern gewünscht wären Aussensichten zum Dorf und zum Dorfgeschehen von Einwohnerinnen und Einwohnern, Firmenporträts von ortsansässigen Betrieben oder auch Geschichten über Bewohner von Laupersdorf mit besonderen Tätigkeiten oder Hobbys.

Dem Redaktionsteam gehören künftig Gemeinderat Matthias Goetschi, Gemeindeschreiber Stefan Schaad und neu Kantons- und Gemeinderätin Karin Büttler-Spielmann an. Layout und Grafik wird wie bisher durch Katrin Brunner, bild-schoen gmbH, Laupersdorf, realisiert.

Brunnenmeister-Stv hat gekündigt

Thomas Würsten hat aus beruflichen Gründen im gegenseitigen Einvernehmen per sofort als Brunnenmeister-Stellvertreter gekündigt. Die Stelle wird nun zur Neubesetzung öffentlich ausgeschrieben. Als weitere Brunnenmeister-Stellvertreter amten weiterhin Jonas Flück und Silvan Eggenschwiler.

Neue Kindergartenabwartin gewählt

Der Gemeinderat Laupersdorf hat ferner Doris Fluri-Meier aus Laupersdorf als neue Abwartin für den Kindergarten gewählt. Die bisherige Stelleninhaberin Anja Marti hat auf den 31. März 2014 gekündigt.

Innerhalb der Anmeldefrist gingen nach der Stellenausschreibung sieben Bewerbungen ein. Mit den Bewerberinnen und Bewerbern aus Laupersdorf führte die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBAK), Präsident Matthias Goetschi, ein Vorstellungsgespräch.

Nach verschiedenen Kriterien nahmen die Mitglieder der OeBAK eine Beurteilung nach Punkten vor. Der Arbeitsaufwand für die nebenamtliche Stelle beläuft sich auf rund sechs Stunden pro Woche. Auf Vorschlag der OeBAK wählte der Gemeinderat in geheimer Wahl im zweiten Wahlgang mehrheitlich Doris Fluri-Meier als neue Abwartin des Kindergartens. Der Stellenantritt erfolgt am 1. April 2014.

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