Eingeladen hatte Heinz Bader aus dem Seelsorgeteam, unterstützt durch Maria Bötschi von der Fachstelle Diakonie und Soziale Arbeit der römisch-katholischen Synode des Kantons Solothurn.

Frauen in der Mehrheit

Die Mehrheit der Freiwilligen besteht aus Frauen, aber es waren auch zwei Männer anwesend. Die Vielfalt an ehrenamtlicher Arbeit in den Pfarreien des Pastoralraumes ist gross: Frauen und ein Mann besuchen wöchentlich Patienten der Pfarrei Balsthal in den Spitälern Solothurn und Olten, andere gehen regelmässig zum Plaudern oder Jassen ins Altersheim, jemand leistet in der Demenzabteilung den Bewohnern Gesellschaft, wieder andere sind als «Wegbegleiter» oder in der Begleitgruppe unterwegs und besuchen einsame oder kranke Menschen.

Andere bringen Betagten die Kommunion nach Hause, sind in der Rollstuhlgruppe aktiv, wenn das Altersheim einen Spaziergang unternimmt oder wenn der Altersgottesdienst stattfindet. Wieder andere arbeiten in der Cafeteria des Altersheims, ein Mann kocht oder bäckt mit den Bewohnern des Altersheims in Wiedlisbach oder andere leisten ganz einfach Nachbarschaftshilfe. Eine Gruppe von Frauen macht Geburtstagsbesuche in der Pfarrei Balsthal.

Beidseitige Zufriedenheit

In Gruppen wurden bei diesem Treffen die Stärken, Schwächen, Chancen oder Gefahren der Freiwilligenarbeit erörtert. Alle schätzen den Kontakt zu den Mitmenschen, hören gerne zu, schenken Zeit und bekommen auch etwas zurück, nämlich Freude, Vertrauen, Lebenssinn. Die geschenkte Zeit empfinden alle als Bereicherung, als gelebte Nächstenliebe, deren Folge eine beidseitige Zufriedenheit ist.

Als Gefahr stuften die meisten Gruppen fehlenden Nachwuchs ein. Die Mehrheit der Freiwilligen ist im Pensionsalter. Die Älteren finden jedoch, die Freiwilligenarbeit halte sie jung und vital. Trotzdem sind natürlich auch Junge sehr willkommen. (mgt)

Freiwilligenarbeit: Interessierte Personen können sich auf dem Pfarramt Balsthal bei Heinz Bader (062 391 91 87) melden.