Egerkingen
Daten der Verwaltung bleiben im Dorf

Die Informatik der Egerkinger Gemeindeverwaltung wird künftig komplett inhouse betrieben. Der Gemeinderat hat für das Projekt einen Nachtragskredit von 38'000 Franken gesprochen.

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Nach eingehender Prüfung der Angebote sprach sich der Gemeinderat für eine Inhouse-Lösung mit Kauf der Hardware aus. (Symbolbild)

Nach eingehender Prüfung der Angebote sprach sich der Gemeinderat für eine Inhouse-Lösung mit Kauf der Hardware aus. (Symbolbild)

Keystone

Seit 2004 ist die Verwaltung der Einwohnergemeinde Egerkingen mit der gemeindespezifischen Software GemowinNG der Dialog Verwaltungs Data AG und dem Lohnprogramm (heute WinLohn, früher Topas) beim Rechenzentrum Olten angeschlossen. Zusätzlich verfügt die Verwaltung über einen eigenen Server, auf dem die MS-Office-Anwendungen und BauPro (Baugesuchsverwaltung) installiert sind.

Server muss ersetzt werden

Der Server ist mittlerweile sechseinhalb Jahre alt und bereitete in letzter Zeit Probleme. So musste im Frühjahr die Hardware zur Datensicherung teilweise ersetzt und Ende Juli 2015 die USV-Komponente ausgetauscht werden. Ein Ersatz drängt sich auf, weshalb in den vergangenen Wochen mehrere Offerten eingeholt wurden.

Um sich keine Optionen zu vergeben, wurde der bestehende Vertrag zwischen der Einwohnergemeinde Olten und der Einwohnergemeinde Egerkingen per 30. November gekündigt.

Ausserdem hat der Gemeinderat:

Den Auftrag für die Beschaffung und Installation eines Systems zur Überwachung des Netzes der Wasserversorgung an die Hinni AG, Biel-Benken, zum Preis von 209 313 Franken vergeben.

Auf Vorschlag der Werkkommission für den Rest der Amtsperiode 2013– 2017 Thomas Bärfuss zum neuen Delegierten des Zweckverbands ARA Gäu gewählt.

Dem Gesuch von McDonald’s nach einer Verlängerung der Testphase bis 31. Oktober mit erweiterten Öffnungszeiten freitags und samstags bis 4 Uhr zugestimmt.

Eine Einsprache gegen den provisorischen Beitragsplan Jurastrasse, Ersatz Wasserleitung, behandelt.

Steuerabschreibungen im Betrag von insgesamt 64 396 Franken genehmigt.

Die Werkkommission mit der Wiederaufnahme des Erschliessungsprojekts Bifang beauftragt. Die Realisierung der Erschliessung soll im Jahr 2016 erfolgen. (mgt)

Geprüft wurde ein Vollanschluss an das Rechenzentrum Olten sowie eine komplette Inhouse-Lösung mit den Varianten Hardware-Miete und Hardware-Kauf. Nach eingehender Prüfung der Angebote sprach sich der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 19. August für eine Inhouse-Lösung mit Kauf der Hardware aus.

Der Auftrag wurde an die Nünlist AG, Egerkingen, erteilt. Aufgrund der Dringlichkeit des Projekts wurde vom Gemeinderat ein entsprechender Nachtragskredit im Betrag von 38 000 Franken zulasten der Rechnung 2015 beschlossen.

Für den Entscheid ausschlaggebend war einerseits, dass man grundsätzlich auf einer Inhouse-Lösung aufbauen möchte und sich diesbezüglich eine bessere Performance erhofft. Andererseits sprach dafür, dass das Angebot der Firma Nünlist im Kostenvergleich über vier Jahre am besten abschnitt. Die neue Lösung wird im Oktober umgesetzt.

Planung Martinstrasse vergeben

Am 15. Juni hatte die Gemeindeversammlung das Vorprojekt für die Strassenraumgestaltung Martinstrasse genehmigt, vorbehältlich einiger Projektanpassungen, sowie den für die Realisierung nötigen Investitionskredit in der Höhe von 775 000 Franken.

Der Gemeinderat vergab nun die Planerleistungen mit den Projektphasen Bauprojekt bis Inbetriebnahme/Abschluss an die werk1 architekten und planer ag, Olten, zum Pauschalbetrag von 70 500 Franken. Gleichzeitig erteilte er der Werkkommission den Auftrag für die Umsetzung des Projekts und Definition einer allfälligen weiteren Beteiligung der Begleitgruppe.

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