Oberbuchsiten
Das Wilweid-Haus soll weichen

Es konnte kein Käufer für das Wilweid-Haus in Oberbuchsiten gefunden werden. Deshalb ist nun ein Abriss geplant.

Beatrice Unold
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Fast an der Grenze zu Egerkingen steht das Haus alleine am Waldrand. Es soll nun abgerissen werden.

Fast an der Grenze zu Egerkingen steht das Haus alleine am Waldrand. Es soll nun abgerissen werden.

Bruno Kissling

Der Gemeinderat hat sich an seiner Sitzung mit dem Abriss der Liegenschaft Wilweid befasst. Die Planauflage des Baugesuches betreffend Abbruch erfolgt vom 14.4. bis 3.5.2016. Diese Frist, beziehungsweise die Bewilligung der Baukommission, ist nun abzuwarten. Die Arbeitsvergabe der Abbruch-Arbeiten der Liegenschaft Wilweid ist für die nächste Gemeinderats-Sitzung vorgesehen.

ICT-Infrastruktur soll besser werden

Der Gemeinderat Oberbuchsiten beauftragte den Informatik-Verantwortlichen an der Schule Oberbuchsiten, Christoph Lutz, mit der Erarbeitung eines ICT-Konzeptes, um den Handlungs-, beziehungsweise Investitionsbedarf in diesem Bereich an der Schule Oberbuchsiten zu eruieren. Dem Gemeinderat wurde dieses Konzept zugestellt und anlässlich der letzten Gemeinderats-Sitzung von Christoph Lutz vorgestellt.

Das ICT-Konzept zeigt einen umfangreichen Handlungs-, beziehungsweise Investitionsbedarf im Bereich ICT an der Schule Oberbuchsiten auf. Um den täglichen Gebrauch für den Medienunterricht der Schülerinnen und Schüler sowie die IT-Infrastruktur für die Lehrerinnen und Lehrer sicherzustellen, sind die Grobkosten, welche sich unter die sieben Sparten Netzwerkinstallation, Geräte, Server, Lernsoftware, Aus- und Weiterbildung und Support sowie jährliche Folgenkosten unterteilen, erhoben worden.

Es sind Netzwerkinstallationskosten von rund 16 700 Franken, Gerätekosten von 88 700 Franken, Serverkosten von 24 800 Franken, Lernsoftware von 5000 Franken sowie Aus- und Weiterbildungskosten von 5 000 Franken vorzusehen. Die jährlichen Folgekosten betragen rund 8 700 Franken. Die einzelnen Anschaffungen und die daraus folgenden Kosten werden noch näher verifiziert.

Die entsprechenden Investitionen, Aus-, Weiterbildungs- und Folgekosten sowie die sechs Lektionen pro Woche ICT-Support werden im Budget 2017 der Gemeinde Oberbuchsiten aufgenommen. Die Umsetzung des ICT-Konzeptes erfolgt unter dem Vorbehalt der Gutheissung der entsprechenden Ausgaben im Budget 2017 der Gemeinde Oberbuchsiten durch den Souverän.

Der Ortsplaner der Gemeinde Oberbuchsiten orientierte den Gemeinderat detailliert über die verschiedensten anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit der geplanten Realisierung der Erschliessung Halmacker. Es wurde der Teil-GEP Halmacker (Wasser) sowie der Teil-GWP Halmacker (Abwasser) erarbeitet. Dieses ist noch mit den kantonalen Behörden vorzubesprechen und alsdann während 30 Tagen öffentlich aufzulegen.

Nach Vorliegen der Regierungsratsbeschlüsse für diese beiden öffentlichen Planauflagen ist zudem der Perimeterplan öffentlich aufzulegen und den betroffenen Grundeigentümern die provisorischen Beiträge eingeschrieben zu eröffnen.

Weil diese Beiträge eine 20-prozentige Genauigkeit aufweisen müssen, ist bis dann die Erarbeitung des Bauprojektes vorzunehmen. Das Ingenieurbüro BSB + Partner, Oensingen, wurde mit diesen Arbeiten beauftragt. Ein Baubeginn sollte voraussichtlich, sofern alles wunschgemäss verläuft, im Herbst 2016 möglich sein.

Einsprache gegen Planungszone

Der Gemeinderat hat die Verhängung einer 5-jährigen Planungszone Gewerbezone Rainackerstrasse / Hauptstrasse (Grundbuchnummern Oberbuchsiten 1958, 1960, 1977, 2054, 2140, 2065, 2626, 2064) erlassen und die öffentliche Planauflage vom 18. März bis 18. April 2016 beschlossen.

Es sind beim Gemeindepräsidium der Gemeinde Oberbuchsiten fristgerecht Einsprachen gegen diese öffentliche Planauflage eingegangen. Das Beschwerdeverfahren ist nun entsprechend durchzuführen.

Didaktischer Mehrwert als Ziel

ICT bezeichnet die Abkürzung des englischen Ausdrucks für Information und Kommunikationtechnik («information and communication technology»). In der Bildung wird häufig von ICT-Anwendungskompetenzen gesprochen. Also die Fertigkeiten im Umgang mit den digitalen Medien. In den Regelstandards für informatische Bildung des Kantons aus dem Jahr 2015 wird davon gesprochen, dass Digitale Medien für einen möglichst hohen didaktischen Mehrwert in der aktuellen Unterrichtssituation sorgen sollen. (phf)