Der Trägerverein Vorstädtli möchte in Laupersdorf sein Pilotprojekt Generationenhaus Vorstädtli weiter vorantreiben. Das Vorstädtli sei eine bisher einmalige Form von Tagesstätte im Kanton Solothurn, wird gesagt.

Ziel ist es, für betreuungsbedürftige Kinder, Menschen im Jugend- sowie Pensionsalter und für Erwachsene, welche IV-Leistungen beziehen, einen Ort zu schaffen, bei welchem unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten aufeinandertreffen und ein gegenseitiger Austausch stattfinden kann.

Funktionierender Mittagstisch

Momentan bietet die Tagesstätte, die im ehemaligen Tea-Room Vorstädtli eingerichtet ist, Platz für zwölf Personen. Mit einem offenen Mittagstisch soll künftig auch aussenstehenden Personen eine Treffpunktmöglichkeit geboten werden. «Bereits nutzen einige Schüler des nahe gelegenen Schulhauses dieses Angebot, sagt die Leiterin Viviane de Groote. «Die Erwachsenen kochen am Vormittag und freuen sich, wenn die Schüler zum Essen kommen.»

Zum Aufbau dieser Drei-Generationen-Tagesstätte sind weitere Aktionen geplant: Senioren- und Kindernachmittage, Tage der offenen Tür sowie eine Zusammenarbeit mit dem Ferienpass. Der generationenübergreifende Leitgedanke ist dabei der wichtigste Aspekt der Teilprojekte der Pilotphase und einmalig in der Schweiz.

Der Regierungsrat hat nun das Beitragsgesuch gutgeheissen und fällte Ende Januar den Beschluss, dem Trägerverein Vorstädtli einen einmaligen Beitrag von 20'000 Franken aus dem Lotteriefonds für die weitere Ausarbeitung seines Projektes zuzusprechen.