Im Jahr 2012 wurde beim Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Laupersdorf ein Schaden an der Pumpe festgestellt. Auf Vorschlag der Feuerwehrkommission entschied der Gemeinderat Laupersdorf damals, die Pumpe nur notdürftig zu reparieren, jedoch die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges im Finanzplan der Gemeinde Laupersdorf für das Jahr 2017 vorzusehen. «Inzwischen hat die Pumpe erneut immer wieder Ausfälle, teilweise lässt sie sich gar nicht mehr einschalten, und ein Ansaugen von Wasser ist generell nicht mehr möglich», berichtete Christian Stark, Kommandant der Feuerwehr Laupersdorf, dem Gemeinderat.

Das Unimog-Fahrzeug aus dem Jahr 1981 zeige zudem verschiedene Alterserscheinungen wie beim Anlasser und dem Getriebe, und neue Ersatzteile seien auch nicht mehr erhältlich, führte Christian Stark weiter aus.

Aus der Sicht der Feuerwehrkommission ist eine grosse Revision des Fahrzeuges mit dem Einbau einer neuen Pumpe abzulehnen, weil die Kosten mit rund 170 000 Franken unverhältnismässig hoch sind.

Allein der Einbau einer neuen Pumpe würde 90 000 Franken kosten. Von der Gebäudeversicherung bekäme man für eine Revision keine Subventionen. Auch sind in der benötigten Gewichtsklasse derzeit keine Occasionsfahrzeuge erhältlich. Für solche Fahrzeuge gäbe es ebenfalls keine Subventionen.

Spruchreif bis im Herbst 2017

Deshalb plant die Feuerwehrkommission für das Jahr 2017 die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges. Bis April 2016 möchte die Feuerwehrkommission einen Anforderungskatalog nach festgelegten Kriterien und eine Variantenprüfung für das Tanklöschfahrzeug erarbeiten. Danach werden mehrere Hersteller zur Eingabe von Offerten einzuladen.

Laupersdorf ist eine Typ-1–Feuerwehr und benötigt ein Tanklöschfahrzeug in der Gewichtsklasse von etwa 10 Tonnen. Gemeinderat Dieter Bruttel regte an, auch eine Leasing-Variante zu prüfen, und Peter Dietschi forderte, dass auch Unterhaltskosten und Serviceleistungen berücksichtigt werden müssen.

Das Ziel wäre es, dass der Gemeinderat im Herbst 2016 über die Neuanschaffung eines Tanklöschfahrzeuges befinden und das Geschäft im Dezember an der Budget-Gemeindeversammlung dem Souverän unterbreiten könnte. Bei einem positiven Entscheid der Gemeindeversammlung rechnet man für den Herbst 2017 mit einer Auslieferung des neuen Tanklöschfahrzeuges.

Es ist mit Kosten von knapp 300 000 Franken zu rechnen, wobei 35 Prozent von der Gebäudeversicherung subventioniert würden. Für die Gemeinde Laupersdorf verblieben dann Nettokosten in der Höhe von rund 195 000 Franken.

Dieses Jahr rüstet die Gemeinde Laupersdorf die Strassenbeleuchtung auf LED-Leuchten um (wir berichteten). Im Einladungsverfahren werden nun vier Firmen aus der Region zur Eingabe von Offerten berücksichtigt und im freihändigen Verfahren zwei regionale Firmen für die Baumeisterarbeiten.

Demission zur Kenntnis genommen

Karin Büttler-Spielmann (FDP-Kantonsrätin und Gemeinderätin) hat auf die kommende Delegiertenversammlung vom 24. März 2016 hin als Vorstandsmitglied des Zweckverbandes Sozialregion Thal-Gäu demissioniert. «Auf Grund meiner vielfältigen Tätigkeiten sowie deren Belastung fehlen mir zusehends die Zeitreserven, um die Aufgaben in der Sozialregion umfassend und lösungsorientiert anzugehen», bemerkte Karin Büttler.

Der Gemeinderat nahm die Demission zur Kenntnis und dankte ihr für den geleisteten grossen Einsatz in der Sozialregion Thal-Gäu.