Elektra Däniken

Das Präsidiumszepter wurde weitergegeben

Gery Meier (links) übergab das Präsidium an Heiner Schranz.

Gery Meier (links) übergab das Präsidium an Heiner Schranz.

Nach sieben Jahren hat Dänikens Gemeindepräsident Gery Meier das Präsidium der Elektra Däniken an Heiner Schranz übergeben. Gery Meier bleibt von Amtes wegen als Gemeindepräsident Mitglied des Verwaltungsrates.

Die Elektra Däniken AG gehört zu 100 Prozent der Einwohnergemeinde Däniken. In der Verabschiedung würdigte Vizepräsidentin Judith Arpagaus die grossen Leistungen von Gery Meier. Sie dankte ihm für sein grosses Engagement. Gery Meier war von Anfang an der grosse Motor und Wegbereiter für die Elektra Däniken. Seit 2003 hatte er sich intensiv mit dem Thema befasst.

Dank seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Überzeugungskraft war er die treibende Kraft für den Rückkauf des Stromnetzes von der Aare Tessin AG und die Gründung der Elektra Däniken AG. Dieser Rückkauf hat sich gelohnt. In ihrem siebenjährigen Bestehen verzeichnete die Elektra Däniken AG insgesamt einen Reingewinn von 1,74 Mio. Franken.

Neue Verträge mit der Avag

Gery Meier war auch jeweils Initiator für die Zusammenarbeit der vier Elektras Gretzenbach, Dulliken, Obergösgen und Däniken. Bereits an der Generalversammlung 2008 hatte er vorgeschlagen, einen gemeinsamen Strategieausschuss zu bilden, welcher die Zeit nach Ablauf des Netzpachtvertrages mit der Atel Versorgungs AG (Avag) planen soll. Im Jahr 2013 wurden die neuen Verträge mit der Avag unterzeichnet. Mit den neuen Verträgen konnten bemerkenswerte Vereinbarungsverbesserungen erreicht werden.

Damit konnte die Elektra Däniken AG einen weiteren grossen Meilenstein erreichen. Der Strategieausschuss stand unter der kompetenten Leitung von Mario Schenker. Die Verhandlungen waren arbeitsintensiv und komplex und brauchten grosse Fachkenntnisse des Strommarktes. Diese wurden insbesondere durch Heiner Schranz eingebracht.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013

Wie schon in den Vorjahren kann die Elektra Däniken AG auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurückblicken. Der Reingewinn betrug Fr. 302 198.35. Auf eine Dividendenauszahlung wird verzichtet. Damit soll die Elektra weiter gestärkt werden. Das Anlagevermögen mit den Trafostationen und dem Niederspannungsnetz hatte per Ende 2013 einen Buchwert von 5,5 Mio. Franken. Auch im Jahr 2013 wurde in die Anlagen investiert.

So wurden die Trafostation Stuag an der Dängertfeldstrasse ersetzt, die Freileitungen an der Schachen- und Unterdorfstrasse rückgebaut und Netzanpassungen an der Oberdorfstrasse infolge der Bachsanierung vorgenommen. Im weiteren wurden drei Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser ans Netz angeschlossen sowie diverse Unterhaltsarbeiten sowie Anpassungen bei der öffentlichen Beleuchtung vorgenommen. Im Jahr 2014 sind weitere Investitionen geplant. (jad)

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