UMTS-Mobilfunkantenne
Das Bundesgericht muss im Lostorfer Mobilfunkantennen-Streit befinden

Das Bau- und Justizdepartement sowie das Verwaltungsgericht haben die Beschwerde der IG Mobilfunk abgewiesen; diese will das Urteil nach Lausanne ziehen. In einer Stellungnahme bedauert Sunrise die weiteren Verzögerungen.

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Nach dem Willen der IG Mobilfunk soll hier keine UMTS-Anlage gebaut werden. zvg

Nach dem Willen der IG Mobilfunk soll hier keine UMTS-Anlage gebaut werden. zvg

zVg

Wie die Lostorfer IG Mobilfunk mitteilt, beabsichtigt die Sunrise AG, mitten im Wohnquartier an der Sandgrubenstrasse 17, angrenzend an den Kindergarten und das Schulhaus «Dreirosen», eine Mobilfunkantenne zu erstellen (wir berichteten mehrfach). Geplant werde eine UMTS-Mobilfunkantennenanlage mit drei Antennen und einer Richtfunkantenne. Die Antennenanlage mit je 1500 Watt pro Antenne verfüge über eine extrem hohe Sendeleistung. Obwohl das Bau- und Justiz-Departement wie auch das Verwaltungsgericht die Einsprachen respektive Beschwerden abgelehnt hätten, habe der Vorstand der IG Mobilfunk einstimmig entschieden, «den ablehnenden Entscheid nicht zu akzeptieren und diesen durch das Bundesgericht beurteilen zu lassen. Damit die IG diesen Schritt umsetzen kann, ist sie auf die Unterstützung ihrer Mitglieder angewiesen», so die IG Mobilfunk. Die Sunrise bedauert in ihrer Stellungnahme, dass es nun zu weiteren Verzögerungen komme. (otr)

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