Rückbau gefordert
Bürgergemeinde Oensingen geht wegen Roggenstrasse erneut ans Bundesgericht

Das Bundesgericht soll abschliessend über den Rückbau der Roggenstrasse in Oensingen entscheiden.

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Die von der Bürgergemeinde Oensingen betonierte Strasse auf den Roggen muss laut Urteil des Solothurner Verwaltungsgerichts rückgebaut werden. Die Oensinger kämpfen weiter.

Die von der Bürgergemeinde Oensingen betonierte Strasse auf den Roggen muss laut Urteil des Solothurner Verwaltungsgerichts rückgebaut werden. Die Oensinger kämpfen weiter.

Bruno Kissling

An der Sitzung des Bürgerrats von Oensingen wurde entschieden, das Urteil des Verwaltungsgerichts Solothurn in Sachen Rückbau eines Teilstücks Roggenstrasse mit Betonbelag an das Bundesgericht weiter zu ziehen. «Der Entscheid ist am Donnerstagabend einstimmig gefallen», betont Bürgergemeindepräsident Remo Liechti.

Man sei sehr enttäuscht vom Urteil des Verwaltungsgerichts, denn man habe einfach den Eindruck, nicht gleich behandelt zu werden, wie dies in anderen, vergleichbaren Fällen der Fall gewesen sei. «In Oensingen kann niemand begreifen, wieso die Strasse rückgebaut werden soll», sagt der Bürgergemeindepräsident noch. «Unsere Bürger erwarten jetzt auch, dass wir die letzte Möglichkeit nützen, zu unserem Recht zu kommen.»

Für die Einsprache hat die Bürgergemeinde 30 Tage, ab dem 11. Februar 2020 Zeit. «Unser Anwalt glaubt, dass wir bis in rund einem halben Jahr mit einem Urteil des Bundesgerichts rechnen können», führt Liechti aus. (frb)