Wolfwil

Budget und Kredit für neue Küchen in Bürgerblöcken genehmigt

Der Bürgerrat beantragte der Versammlung einen Betrag von 400 000 Franken für insgesamt 16 Einbauküchen in den zwei älteren, 1993 erbauten Bürgerblöcken. (Symbolbild)

Der Bürgerrat beantragte der Versammlung einen Betrag von 400 000 Franken für insgesamt 16 Einbauküchen in den zwei älteren, 1993 erbauten Bürgerblöcken. (Symbolbild)

Die Bürger genehmigten das Budget 2016 mit einem Ertragsüberschuss und ein Kreditbegehren von 400 000 Franken für Einbauküchen in den Bürgerblöcken.

Der Präsident, Urs Räber, durfte 26 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger sowie Einwohnergemeindepräsident Georg Lindemann und Revierförster Reto Müller zur ordentlichen Budget-Gemeindeversammlung begrüssen.

Der Försterwechsel in der Forstbetriebsgemeinschaft Oberes Gäu bot die Gelegenheit, deren Dienst- und Gehaltsordnung zu überarbeiten und entsprechend anzupassen. Die vom Bürgerrat bereits gutgeheissene DGO wurde auch von der Versammlung einstimmig genehmigt.

Der Bürgerrat beantragte der Versammlung einen Betrag von 400 000 Franken für insgesamt 16 Einbauküchen in den zwei älteren, 1993 erbauten Bürgerblöcken. In den Küchen müssen immer mehr Geräte ersetzt und repariert werden.

Im Verlauf der nächsten zwei Jahre sollen die Küchen ersetzt werden. Ohne Wortmeldungen wurde diesem Kreditbegehren zugestimmt.

Vorgängig zum Budget musste der Basislandpreis für erschlossenes Bauland im Baurecht festgelegt werden. Die Anträge des Bürgerrates, den Preis in der Wohnzone wie bisher bei 170 Franken und derjenige für Industrieland bei 150 Franken pro Quadratmeter zu belassen, wurden einstimmig angenommen.

Finanzverwalter Kurt Kissling orientierte über die wichtigsten Zahlen im Budget 2016, welches wiederum einen Ertragsüberschuss ausweist. Beim Posten «Baulicher Unterhalt Allmend» konnten rund 10 000 Franken weniger budgetiert werden, da die Zufahrt zu den zwei Parzellen der Kriegsrodung (Höhenbann) in diesem Jahr saniert wurde.

Das Budget im Bürgerwesen weist, auch wegen der immer tieferen Kapital-Zinserträge, einen Aufwandüberschuss von 11 970 Franken aus.

Bei den Liegenschaften ist ein Betrag von 15 000 Franken für allgemeine Unterhaltskosten für Wohnungs-Renovationen bei Mieterwechsel vorgesehen. Im Budget sind auch die ordentlichen Abschreibungen auf den drei Mehrfamilienhäusern und der Renovation der zwei älteren MFH von insgesamt 209 000 Franken ausgewiesen.

Auf der Einnahmenseite können die Baurechtszinsen von fünf Industrie- und drei Wohnhausparzellen und die Mietzinseinnahmen verbucht werden. Das ergibt bei den Liegenschaften einen Ertragsüberschuss von 14 060 Franken.

Holz für den Köhler

Im Forstwesen sind beim «Unterhalt durch Forstunternehmen» 100 000 Franken für Holzerei, Jungwuchspflege und Stangenholzdurchforstungen budgetiert. Die Holzerei wird jedoch auf das Nötigste reduziert, und nur nach Bedarf von Käufern wird Nutzholz geschlagen.

Dazu kommt nach dem heissen und trockenen Sommer und Herbst, dass die vom Borkenkäfer beschädigten Bäume entfernt werden müssen. Ein Betrag von 2 500 Franken ist vorgesehen für den Kohlenmeiler, welcher anlässlich des 750-Jahre-Dorfjubiläums erstellt wird. Die dazu benötigten rund 15 Ster Brennholz werden von der Bürgergemeinde gratis zur Verfügung gestellt.

Die Haupteinnahmen im Forst stammen wie bis anhin aus den Holzverkäufen. Man erhofft sich von etwa 1675 Festmetern einen Betrag von 125 475 Franken zu erwirtschaften.

Darin eingeschlossen sind die Hackholzschnitzel von etwa 500 Festmetern aus verschiedenen Holzsortimenten für den Nahwärmeverbund Wolfwil. Dies ergibt 1250 Festmeter Hackholzschnitzel.

Der ordentliche Hiebsatz von 2000 Festmetern wird eingehalten. Somit schliesst auch die Forstrechnung gemäss Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von 11 626 Franken ab.

Ohne Einwände und einstimmig genehmigte die Versammlung den Voranschlag 2016 mit einem Ertragsüberschuss von insgesamt 13 716 Franken.

Sorgen wegen Borkenkäfer

Revierförster Reto Müller, der seit zwei Jahren im Amt ist, erwähnte, dass er sich wegen des trockenen Sommers Sorgen mache über den Borkenkäferbefall.

Ebenso Kummer bereite der gefallene Holzpreis wegen des Euro, wobei das Forstrevier immer noch zufriedenstellende Holzpreise lösen konnte. Der an der letztjährigen Budgetgemeinde bewilligte Industrie-Landkauf ist eine zähe Angelegenheit.

Die Verhandlungen mit einer Erbgemeinschaft seien nun aber so weit, dass der Landkauf demnächst abgeschlossen werden kann, wurde informiert.

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