Die Kommission für öffentliche Bauten und der Schulleiter legten ein Konzept vor, das unter Einbezug von bisher nicht genutzten Räumen sowie der Umnutzung des alten Feuerwehrmagazins Raum für mindestens 10 Jahre schaffen würde. Als Reserve kommt zusätzlich die Fläche der heutigen Schulküche im 3. Obergeschoss des Mühlemattschulhaus dazu, welche nach dem geplanten Neubau der Kreisschule Gäu in Neuendorf für die eigene Nutzung frei würde.

Die Umsetzung des Raumkonzepts soll in Etappen und koordiniert mit dem laufenden Schulbetrieb erfolgen. Nach dem Auszug der Hauswartfamilie aus der Wohnung an der Sportstrasse 2 kann ab April 2018 auch mit der Umnutzung der Wohnung gestartet werden.
In Anbetracht der knappen Zeit empfiehlt der Rat der Kommission für öffentliche Bauten die Prüfung einer Modulbauweise. Nebst dem Standort «altes Feuerwehrmagazin» soll auch die Aufstockung des neueren Mitteltrakts im Kleinfeldschulhaus geprüft werden. Die Studie über die Schulraumplanung beim Mühlemattschulhaus muss dank der erwähnten Massnahmen frühestens 2023/24 umgesetzt werden.

Der Rat befasste sich ferner mit der Sanierung der Fassade für den Altbau des Schulhauses Kleinfeld. Den dafür nötigen Investitionskredit von 200'000 Franken hat die Gemeindeversammlung am 12. Dezember 2016 genehmigt. Die Ausführung wäre eigentlich 2017 vorgesehen gewesen. Im Rahmen der Submission stellt sich jedoch heraus, dass sich die Fassade in einem schlechteren Zustand befindet, als angenommen und der Verputz deshalb vorgängig vollständig entfernt werden muss.

Aufgrund der umfangreicheren Sanierung muss mit einer aufwendigeren und zeitintensiveren Ausführung der Arbeiten gerechnet werden. Dazu kommen erschwerend die an der Fassade angebrachten Nistkästen der grössten Mauerseglerkolonie in der Region, welche jeweils von Mitte April bis Anfang August belegt sind. In Absprache mit der Vogelwarte Sempach ist es möglich, das Gerüst Anfang April zu stellen und die Nistkästen ausserhalb davon zu montieren. Die Arbeiten können so ab dem Frühjahr bis Ende der Sommerferien ausgeführt werden. Die Terminplanung soll so schnell als möglich an die Hand genommen werden.

Die Gerüstarbeiten wurden an die Kamber Gerüste GmbH Gunzgen vergeben, die Gipser- und Malerarbeiten an die Oswald Cerri AG Mümliswil. Der Gemeinderat nahm zur Kenntnis, dass der Kredit von 200'000 Franken ausreichen wird. (mgt/eva)