Statistik
Bevölkerungswachstum: Gäu liegt deutlich über Kantonalem Durchschnitt

Die Bevölkerung im Gäu nahm 2014 um überdurchschnittliche 2,6 Prozent zu. Der Kantonale Durchschnitt hingegen beträgt im Vergleich dazu nur 0.8% Grund für das hohe Wachstum sind wahrscheinlich die Lage und der Arbeitsmarkt im Gäu.

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Die ideale Verkehrslage sowie das grosse Angebot an Arbeitsplätzen sorgen im Gäu für Bevölkerungszuwachs.

Die ideale Verkehrslage sowie das grosse Angebot an Arbeitsplätzen sorgen im Gäu für Bevölkerungszuwachs.

zvg

Laut kantonaler Bevölkerungsstatistik wohnten per 31. Dezember 2014 im Bezirk Gäu 20 060 Personen (ganzer Kanton Solothurn 265 171 Einwohner). Dies entspricht einer Zunahme innerhalb eines Jahres um 499 Einwohner oder 2,6 Prozent, was einmal mehr deutlich über dem kantonalen Durchschnitt von 0,8 Prozent liegt. Die anderen neun Bezirke wuchsen «nur» zwischen minimal 0,4 Prozent (Thal) und maximal 1 Prozent (Bucheggberg); der Stadtbezirk Solothurn schrumpfte 2014 sogar um 0,3 Prozent.

In 4 Jahren 10 Prozent zugelegt

Die bekanntermassen ideale Verkehrslage sowie das grosse Angebot an Arbeitsplätzen dürften nach wie vor die Hauptgründe für die wohntechnische Beliebtheit des Gäus bilden. Eindrücklich präsentiert sich auch der Vergleich zwischen 2010 und 2014: In dieser kurzen Zeitspanne legte die Gäuer Bevölkerung um insgesamt 10,16 Prozent zu, während der gesamte Kanton Solothurn «bloss» um 3,23 Prozent wuchs.

Die Bevölkerungszahlen 2014 für die acht Gäuer Gemeinden präsentieren sich wie folgt: Egerkingen, 3427 Einwohner (+100 Personen oder 3,01 Prozent); Härkingen, 1547 Einwohner (+86 Personen oder 5,89 Prozent); Kestenholz, 1758 Einwohner (+15 Personen oder 0,86 Prozent); Neuendorf, 2024 Einwohner (–10 Personen oder 0,49 Prozent); Niederbuchsiten, 1047 Einwohner (+57 Personen oder 5,76 Prozent); Oberbuchsiten, 2126 Einwohner (+72 Personen oder 3,51 Prozent); Oensingen, 6072 Einwohner (+175 Personen oder 2,97 Prozent) und Wolfwil, 2059 Einwohner (+4 Personen oder 0,19 Prozent).

Oensingen knackt 6000er-Marke

Während die Bevölkerungszahl lediglich in Neuendorf sank, nahm sie im Bezirk durchschnittlich um 2,55 Prozent zu. Oensingen knackte im letzten Jahr die 6000er-Bevölkerungsgrenze und zementiert damit seinen Titel des «Primus inter Pares». Übrigens übertrumpft der Gäuer Hauptort inzwischen auch sein Thaler Pendant Balsthal (5960 Einwohner).

Im realen Wachstumsvergleich geht die Krone an Härkingen und Niederbuchsiten. Während in Härkingen ein anhaltend attraktiver Steuerfuss neue Bewohner anlockt, entstanden in Niederbuchsiten letztes Jahr ungewöhnlich viele neue Mietwohnungen. Affaire à suivre ... (bux)

Quelle: www.statistik.so.ch

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