6. Etappe
Berner bereiten Leserwanderern einen warmen Empfang

Die 6. Leserwandern-Etappe führte im Kanton Solothurn von Balmberg nach Oensingen - führte aber zu einem grossen Teil über Berner Boden. Mit dabei war auch ein Kräuterexperte.

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Steiler Aufstieg
30 Bilder
Alphornbläser Max Profos
Warten auf die Mitwanderer
Wanderung mit Blick ins Mittelland
Trockener Boden
Stramme Waden
Steiler Aufstieg auf das Hellchöpfli
Sie schlängeln sich aufs Hällchöpfli
Rekordwanderer Robert schreitet voran
Sie folgen den Erzählungen von Köbu Studer
Prominente Mitwanderer (v.l.) Buchverleger Thomas Knapp, Kantonsrat Felix Glatz-Böni, Kantonsrätin Susan von Sury und Regiobank-CEO Markus Boss
Mittagsrast
Neugierige Kühe
Marschieren im Gleichschritt
Kurz vor dem Ziel
Kurze Pause mit Aussicht
Kurz vor der Mittagsrast
Kühe beobachten die Leserwanderer
Kräuterkunde mit Köbu Studer
Kräuterproduzent Köbu Studer
Höhle
Gruppenbild auf dem Hellchöpfli
Ein müder Wanderer
Die Leserwanderer kurz vor der Schmiedenmatt
Buchverleger Thomas Knapp (l.)
Das Postauto wartete schon auf die Leserwanderer
Blick in die Ferne
Baumstrunk
Auf der ersten Jurakette
Blick auf Oensingen

Steiler Aufstieg

Michael Forster und Sven Altermatt

Berner Pranke Sie war als erste Leserwanderung im Kanton Solothurn angekündigt worden. Doch eigentlich führte die Route vom Montag vom Balmberg nach Oensingen zu grossen Teilen über Berner Boden. Diese Schreckensnachricht überbrachte Wanderleiter Jürgen Hofer den Teilnehmern gleich morgens beim Start. Legte der Berner Bär seine Pranke mal wieder auf den Solothurner Boden? Nein! Denn die Berner bereiteten den Solothurnern einen warmen Empfang – und schickten den Alphornspieler Max Profos aus Wangen an der Aare. Er begrüsste die Wanderer auf der Schmiedenmatt mit einem Juchzer.

Kräuterkunde Der Kräuterproduzent Köbu Studer aus Attiswil begleitete die 104 Leserwanderer. Hin und wieder brachte Studer sein grosses Wissen über Pflanzen und Weidwirtschaft auf den Jurahöhen an die Wanderfreunde. Ob Frauenmäntelchen oder Bergthymian – Studer erklärte und brach eine Lanze für die immer wieder zu querenden Mutterkuhherden. Man erkannte den Kräuterexperte im Pulk der Wanderer immer an seinem Velohelm, der an seinem Rucksack baumelte. Erst nach der Mittagsverpflegung auf der Hinteregg löste sich dieses Rätsel: Studer bestieg hier oben sein Bike, verliess die Wanderer und radelte ins Tal.

Hungrige Wanderer «Wir waren schon etwas ehrfürchtig, als wir hörten, dass etwa 80 Wanderer auf ein Mal auf der Hinteregg einkehren würden», sagte Stephan Zindel, der Wirt auf dem schön gelegenen Berghof. Doch die Wanderer konnten sich hier alle innert kürzester Zeit mit Bratwürsten von Grill, Suppe, Wähe, Kuchen und natürlich mit jeglicher Art von Getränken eindecken. «Sieben Leute konnte ich kurzfristig einspannen, um den Ansturm zu bewältigen», so Linder weiter. In Wahrheit waren es dann sogar 104 Wanderer, welche die Wirtsleute zügig und freundlich bedienen konnten.

Warm-up Für Nina Knapp, die Tochter von Buchverleger Thomas Knapp, war die Wanderung ein gutes Training: Sie will mit ihrer besten Freundin Melissa De Schepper (der Tochter von Journalist Werner De Schepper) in der nächsten Woche von Olten nach Saas-Fee wandern. «Ferien am Strand», sagte sie, «sind auf Dauer eben ziemlich langweilig.» (frb/sva)

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