Kappel
Bei der Schulhauserweiterung läuft alles «picobello»

Alles läuft nach Plan beim Schulhauserweiterungsbau in Kappel – oder schlicht «picobello», wie es Rainer Schmidlin ausdrückt.

Karin Schmid
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Bild vor Ort: Der Kappeler Schulhauserweiterungsbau nimmt Formen an.

Bild vor Ort: Der Kappeler Schulhauserweiterungsbau nimmt Formen an.

Karin Schmid

«Es läuft so weit sehr gut. Wir sind im Zeitplan und ebenfalls im Budget.» Nach Angaben des Gemeindepräsidenten ist die Aufrichte im Spätherbst vorgesehen. Vor Ende des Jahres soll der Bau aussen fertiggestellt sein. Danach sind die Arbeiten im Gebäudeinnern an der Reihe.

Nach Auskunft vom fürs Ressort Bau zuständigen Gemeinderat und Schulhauserweiterungsbau-Kommissionsvertreter Patrick Ritter begann man nach Abschluss der Tiefbauarbeiten im Juni mit den Hochbauarbeiten. Die Bodenplatte und der Keller wurden im Juli und August fertig betoniert. Die unterirdische Verbindung zwischen Altbau und neuem Schulhaus ist erstellt. «Somit kann die Heizung für den Kindergarten und die Halle Bornblick auf die Heizperiode wieder an die Heizzentrale in der Mehrzweckhalle angeschlossen werden», so Ritter. Zwischen August und Ende Oktober werden die Wände im Erdgeschoss und die EG-Decke betoniert. Im September stand die Hinterfüllung des Untergeschosses auf dem Programm. Die Rotunde in der Mitte des Daches wurde in vier Etappen erstellt. «Die Betonarbeiten und die Verdichtung des Hinterfüllungsmaterials hat viel Lärm verursacht und damit auch den Schulbetrieb etwas in Mitleidenschaft gezogen», gibt Ritter zu, verspricht aber: «Zum Glück sind die lärmintensiven Arbeiten bis nach den Herbstferien grösstenteils abgeschlossen.»

Start Innenausbau Anfang 2015

Als Nächstes werden nach Angaben des Vizegemeindepräsidenten das Vordach betoniert und die Rampe zum Untergeschoss erstellt. Diese Arbeiten will man bis Ende November abgeschlossen haben. «Es ist geplant, dass bis Weihnachten die Fenster montiert sind, damit im neuen Jahr mit dem Innenausbau gestartet werden kann», erklärt Patrick Ritter. Im Januar soll der definitive Bezugstermin festgelegt werden.

Zu den Finanzen: Die Gemeindeverantwortlichen arbeiten laut Patrick Ritter bei der Projektumsetzung nach dem Grundsatz «design to cost». Soll heissen: Die Gemeinde baut «maximal so viel, wie im Kostenvoranschlag vorgesehen ist; im besten Fall schliessen wir den Bau unter Budget ab». Dieses beträgt acht Millionen Franken. Bis Ende Juli wurden Verträge im Betrag von rund 5.22 Mio. Franken abgeschlossen und Zahlungen von etwa 1.25 Mio. Franken getätigt. «Damit weist der Kostenvoranschlag aktuell Reserven von 540 000 Franken aus», so Ritter. (kas)

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