Feuerwehr-Einsatz

Bei Brand in Welschenrohr stirbt älterer Mann mit Parkinson

In der Nacht auf Montag brannte es in Welschenrohr in einem Einfamilienhaus. Vom Rentner-Ehepaar konnte sich nur die Frau retten. Der 76-jährige Mann, der mit Parkinson lebte, verstarb.

Die Bewohner eines Einfamilienhauses am Fluhweg haben gegen 2.40 Uhr den Rauch in ihrem Haus bemerkt und die Alarmzentrale informiert. Als die sofort aufgebotenen Feuerwehren Welschenrohr-Gänsbrunnen und Mittelthal vor Ort eintrafen, stand das Haus bereits in Vollbrand. 

Von dem Rentnerehepaar konnte sich jedoch nur die Frau ins Freie retten. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

Tragisch: Ihr Mann konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden. Wie diese Zeitung weiss, hatte der Mann mit Jahrgang 1938 Parkinson, eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns.

Nachbar wollte Hausbewohner noch retten

Nachbar wollte Hausbewohner noch retten

Das Ehepaar führte in Welschenrohr von 1998 bis Anfang 2013 eine Firma für Lüftungsreinigung und wollte sich danach Schritt für Schritt aus dem Unternehmen zurückziehen, um den Lebensabend zu geniessen. Dieser kam für den Firmengründer heute Nacht unvermittelt. 

Die Brandursache ist noch unklar und wird nun durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht, wie es in einer Mitteilung heisst. 

Am Gebäude entstand ein Schaden von mehreren 100‘000 Franken. Das Haus ist unbewohnbar.

Im Einsatz standen 60 bis 70 Angehörige der Feuerwehren Welschenrohr-Gänsbrunnen und Mittelthal, zwei Ambulanzen sowie die Kantonspolizei Solothurn. (ldu)

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