Westlich des Alters-und Pflegeheims Inseli plant die Inselipark AG den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 21 Wohnungen. Zu diesem Zweck muss zuerst die Liegenschaft Kirchgässli 10 abgebrochen werden. Dazu braucht es eine Baustellenzu- und- wegfahrt. Diese führt über den westlichsten Teil des Inseli-Pausenplatzes. Der Gemeinderat hatte im Juli des vergangenen Jahres dem Erschliessungs- und Baustellenzufahrtskonzept zugestimmt.

Gleichzeitig wurde aber von der Inselipark AG verlangt, vor Baubeginn ein Konzept über den Verkehrsdienst und die Sperrzeiten auszuarbeiten. Zudem wurde vom Ressortleiter Hochbau ein Entschädigungsvorschlag für die Inanspruchnahme der Gemeindeflächen für die Baustellenzufahrt für zwei Jahre verlangt. Beide Begehren lagen nun dem Gemeinderat zur Beurteilung vor.

Während des Schulbetriebs (ohne Schulferien) soll im Bereich des Trottoirs vor der Baustelleneinfahrt folgendes Verkehrsregime mit Verkehrsregelung gelten: Vormittag: 7.50 bis 8.10 und 11.40 bis 12.00 Uhr; Nachmittag: 13.20 bis 13.40 und 15.15 bis 15.35 Uhr. Eine Person wird zu diesen Zeiten den Verkehrsfluss überwachen und regeln. Die Kosten dafür werden von der Bauherrschaft übernommen.

Bezüglich Entschädigungen beschloss der Gemeinderat für die Dauer der Inanspruchnahme der Gemeindeflächen von der Bauherrschaft einen Betrag gemäss Gebührenreglement: 5 Franken pro Monat und Quadratmeter. Alle Nachfolgekosten, die für die Gemeinde aufgrund des Projektes entstehen, sollen zulasten des Baukonsortiums gehen. Für den Ersatz der sieben zu fällenden Bäume entlang der zukünftigen Rampe und als zusätzliche Spende zahlt die Inselipark AG den Betrag von 12'000 Franken.

Legat soll gesplittet werden

Im vergangenen Jahr beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe damit, wie man das Legat der verstorbenen Lehrerin Hedi Schlegel einsetzen will. Sie hinterliess folgendes Vermächtnis: «Was vom Hausverkauf abzüglich der verschiedenen Ausgaben übrig bleibt, soll nach Absprache mit dem Schulpräsidenten der Jugend von Balsthal zugutekommen.»

Die Arbeitsgruppe unterbreitete dem Gemeinderat einen Vorschlag, wie die rund 210'000 Franken eingesetzt werden können. Es wurde darauf geachtet, dass man dem Begriff «Jugend» möglichst gerecht werden konnte. Geplant ist ein Vorprojekt für den Bau einer Pumptrack-Bahn (Planungskosten 9200 Franken, Gesamtkosten 60'000 Franken). Pumptrack ist ein Rundkurs, bestehend aus Wellen und Steilwandkurven, der von allen Altersstufen benutzt werden kann. Die Fahrräder werden durch pumpendes Drücken vorwärtsbewegt. Zur Diskussion stand der Rasenplatz südlich des Hallenbades. Es werden aber auch noch andere Standorte evaluiert.

Neugestaltung des Pausenplatzes

Der Pausenplatz Inseli soll für 80 000 Franken neu gestaltet werden. Dies soll in Zusammenarbeit mit dem Förster und Betriebsleiter von Forst Thal, Kilian Bader, geschehen. Er bildet sich zum Sicherheitsberater für Spielplätze aus und wird mit seinen Lehrlingen für die Ausführung zuständig sein. Die Gestaltung des Pausenplatzes wird auch in Absprache mit dem Team des Inselischulhauses vorgenommen.

Weiter sollen dem Legat 60 000 Franken für die ganz kleinen Hallenbadbenutzer entnommen werden. Für sie soll im Hallenbad ein Baby- oder Kleinkinderbecken erstellt werden, was zur Attraktivierung des Hallenbades beitragen soll. Eine weitere Attraktion im Hallenbad ist für die Jugendlichen vorgesehen. 10 000 Franken hat die Betriebsleitung des Hallenbades für diese Altersgruppe (10 bis 15 Jahre) zur Verfügung, um den Badebetrieb mit diversen Gerätschaften und Attraktionen vielseitiger gestalten zu können. Alle vorgeschlagenen Massnahmen müssen dem Gemeinderat vor der Realisierung noch einmal vorgelegt werden.