Mitte März waren die lokalen Baubewilligungen von den Gemeinden Balsthal und Holderbank erteilt worden, es lagen keine Einsprachen vor.

Die planerischen Vorbereitungen und folglich auch die Prüfungen waren ausserordentlich aufwendig, weil das Projekt nicht nur zwei Gemeinden tangiert, sondern auch verschiedene Zonen: Wald, teilweise Landwirtschaft, überlagert mit Juraschutz, teilweise überlagert mit einem kantonalen Vorranggebiet Natur und Landschaft sowie einem kantonalen Naturreservat.

Ferner betrifft der Holzweg Thal teilweise die geschützte archäologische Fundstelle alte Hauensteinstrasse bzw. «Römerstrasse» und Plattenweg. Besonders dort ist gemäss Verfügung auf die «ungeschmälerte Erhaltung der Substanzelemente» zu achten.

Spezielle Beachtung verlangt wird des Weiteren gegenüber dem Lebensraum der Wildtiere im Wald, da «eine vermehrte Erholungsnutzung durch Freizeitmenschen zu erwarten ist.» Die Problematik der Störung von Wildtieren sei für die Besucher des Holzwegs «in geeigneter Form zu thematisieren.»

Spezielles für die Nacht

Mit der Jägerschaft wie abzuklären, wo allenfalls Wildruhegebiete ausgeschieden werden sollten. Die Störung der Wildtiere in der Nacht seien auf ein Minimum zu beschränken. «Auf Events mit leistungsstarken Lichtbeamern und Lautsprechern ist zu verzichten.»

Ein Blick weit voraus: «Nach Ablauf der Betriebsdauer von zehn Jahren, spätestens am 31. Dezember 2025, sind die Installationen bis auf jene mit einem offenen Pavillon mit Feuerstelle vollständig zurückzubauen und der ursprüngliche Zustand wieder herzustellen.» So steht es in der Verfügung des Bau- und Justizepartemens.

Doch nun geht es zuerst an den Bau der einzelnen Objekte – vorwiegend aus Holz, Ende August, Anfang September dann an die Installation. Eröffnung ist am 26./27. September. (wak)