Der Kirchgemeinderat Welschenrohr-Gänsbrunnen legte der Gemeindeversammlung die Bauabrechnung für den Umbau des Pfarrhauses vor. Der Umbau sah vor, im Pfarrhaus zwei Wohnungen einzurichten. Beat Allemann als Baubegleitung erläuterte die gewissen Unwegsamkeiten, denen man im Verlaufe der Arbeiten begegnete. Auch war es notwendig, gewisse Verbesserungen vorzunehmen, die allerdings meistens mit Mehrkosten verbunden waren. Heute stehen zwei attraktive Wohnungen zur Verfügung, die allerdings bereits vermietet sind.

Positiver Rechnungsabschluss

Markus Allemann orientierte über die Bauabrechnung. Die Baukosten beliefen sich auf total 596'753 Franken. Kredite wurden von der Versammlung und dem Kirchgemeinderat in der Höhe von 560'146 Franken genehmigt. Das führte zu einer Kostenüberschreitung von 36'606 Franken. Diese lag aber immer noch innerhalb der festgelegten 15 Prozent. Die Versammlung nahm die Abrechnung zur Kenntnis. Als Finanzchef konnte Markus Allemann der Versammlung eine positive Rechnung des Jahres 2017 vorlegen.

Anstelle eines budgetierten Defizites von 31'211 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 671 Franken. Das gute Ergebnis ist vor allem tieferen Zahlungen an den Pastoralraum sowie einem höheren Beitrag aus dem Finanzausgleich zu verdanken. Der Aufwand betrug 452'173 Franken und der Ertrag 452'844 Franken. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 483'324 Franken. Die nicht gerade zahlreichen Anwesenden genehmigten einstimmig die Jahresrechnung.

Im Weiteren hatte die Versammlung über drei Kreditvorlagen zu befinden: 30'000 Franken für die Aussensanierung der Garage Pfarrhaus; 40'000 Franken für zusätzliche Parkplätze in der «Pfarrmatte» und 30'000 Franken für die Sanierung der Südfassade des Pfarreiheims. Alle Vorlagen wurden diskussionslos genehmigt. Die Versammlung konnte auch erfahren, dass die Lautsprecheranlage in der Kirche überprüft werden soll, um sie zu verbessern. (asw)