Heimberg BE

Balsthaler Kegler Beat Heini erreicht den 3. Rang beim Rössli-Super-Cup

Darf strahlen: Beat Heini.

Darf strahlen: Beat Heini.

Beim Heimberger Rössli-Super-Cup 2015 entschied der Balsthaler Beat Heini den kleinen Final für sich und belegte somit den dritten Rang.

Der Cup fand zum zweiten Mal in Heimberg BE statt. Keglerinnen und Kegler aus verschiedenen Regionen der Schweiz traten im Hotel-Restaurant Rössli zum diesjährigen Final an. Organisiert wurde der Cup von Ueli Stucki, dem Präsidenten des Freien Keglerverbands Berner Oberland (FKVBO), Unterverband der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV).

Im Kegellokal herrschte Spannung. Die Augen aller waren auf Fridolin Wicki aus Emmenbrücke LU und Toni Gasser aus dem aargauischen Wohlen gerichtet. Zäh tobte der Kampf um den Cupsieg, den schliesslich Wicki für sich entschied. Mit bemerkenswerten 658 Holz verteidigte der letztjährige Gewinner seinen Platz an der Spitze. Gasser belegte mit 637 Holz den zweiten Rang.

«Ohne Fleiss kein Preis»

Den kleinen Final gewann Beat Heini aus Balsthal mit 634 Punkten. Ruedi Bieri aus Mühlethal AG landete 629 Treffer und somit auf Platz vier. Insgesamt schossen die vier Finalisten 260 Würfe. «Ich bin zufrieden mit meinem Resultat», freute sich Beat Heini. Sein regelmässiges Training hatte sich bezahlt gemacht. «Ohne Fleiss kein Preis», heisst sein Motto. Und was auch noch wichtig sei: «Jede Bahn hat ihren eigenen Charakter, diesen gilt es zu beachten.» Mit dem Kegelsport begann der Elitekegler vor einem Vierteljahrhundert. «Die Parteien des Mehrfamilienhauses, in dem ich damals wohnte, entschlossen sich zu einem Ausflug zum Kegeln. Ich fand Gefallen daran, zumal ich relativ gute Ergebnisse erreichte.» Der Kegelsport bilde für ihn einen Ausgleich zum Beruf. «Ausserdem komme ich auf diese Weise unter die Leute. Kegeln ist eine Sportart, die Geselligkeit und Wettkampf vereint.» Heinis Ziel ist es, weiterhin vorne dabei zu sein.

Kameradschaft und Siegeswille

Dem Heimberger Rössli-Super-Cup gingen eine Meisterschaft sowie eine Ausscheidungs-Meisterschaft zum Cup mit acht Gruppen-Wettkämpfen voraus. Wer sich aus der Meisterschaft und den Gruppen-Wettkämpfen qualifiziert hatte, durfte am Cup teilnehmen. In jeder Gruppe kämpften vier Keglerinnen und Kegler gegeneinander. Trotz harter Wettstreite zählte nicht allein der Wille zum Sieg – ebenso wichtig waren Kameradschaft und Geselligkeit. (rgb)

Auszug aus Rangliste: 1. Wicki Fridolin aus Emmenbrücke LU, KK River Boys, Bern, UV Bern-Stadt, Kat. A (658); 2. Gasser Toni aus Wohlen AG, KK Club 71, Sarmenstorf, UV Mittelaargau, Kat. A (637); kleiner Final: 3. Heini Beat aus Balsthal SO, KK Sinnlos, Fulenbach SO, UV Olten, Kat. A (634); 4. Bieri Ruedi aus Mühlethal AG, KK Sinnlos, Fulenbach SO, UV Olten, Kat. A (629).

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