Balsthal
Der Naturparkmäret ist zurück aus der Corona-Zwangspause

Endlich wieder Markttreiben in der Balsthaler Goldgasse. Der Naturparkmäret konnte nach eineinhalb Jahren wieder stattfinden. In reduziertem Umfang, aber das tat der Stimmung bei den Anbietern und den Besuchern keinen Abbruch.

Rudolf Schnyder
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Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
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Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
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Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.
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Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.

Impressionen vom 19. Naturpark Märet am 08. Mai 2021 in Balsthal. Infolge der Coronaschutzbestimmungen wurde auf das beliebte Rahmenprogramm verzichtet und die Stände von üblich 40 auf 20 reduziert.

Patrick Luethy

«Endlich können wir uns wieder an einem Naturparkmäret treffen, miteinander sprechen und uns mit den Produzenten der Thaler Naturpark-Produkte austauschen.» So lautete der Grundtenor unter den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die vor allem aus der Region Thal-Gäu stammten. Nach einem anderthalbjährigen Unterbruch wegen Corona fand der beliebte Markt in der Goldgasse in Balsthal am Samstag in reduzierter Form – nur halb so viele Stände wie üblich – zur grossen Freude der Thaler wieder statt. Dabei wurde das Schutzkonzept mit grossen Abständen zwischen den einzelnen Ständen, Maskenpflicht und nur zwei Kunden gleichzeitig an einem Stand von den Leuten sehr diszipliniert befolgt.

Etwas weniger Besucher, aber Erwartungen übertroffen

«Es kamen zwar etwas weniger Besucherinnen und Besucher im Vergleich zu früher, doch der Verkauf am Markt hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und auch einige Eier-Abos für Hauslieferungen konnte ich abschliessen», bilanzierte André Flück vom Hof Chäppelisacker in Laupersdorf, der zusammen mit seiner Frau Gisela Chäppeli-Bioeier anbot. Er führte weiter aus:

«Wir sind nun zum zweiten Mal an einem Naturparkmäret, aber erstmals seit der Zertifizierung unserer Bioeier mit dem Naturpark-Label.»

Seine «glücklichen» Freiland-Hühner leben in mobilen Ställen, welche täglich freien Auslauf auf wechselnden Feldern garantieren.

Sonniges Wetter und angenehme Temperaturen nach den kalten Regentagen luden zu einem Rundgang durch den Markt ein. Das Angebot war sehr vielfältig: So wurden Reckenkiener-Käse aus dem Guldental, Brote, Züpfen, Konfitüre, Sirup, Most, Wein, Edelbrände aus dem Oberbaselbiet, Senf, Honig aus Thaler Imkerei, Hundekekse, Dörrfrüchte, Fleisch von Eringer Rindern, Hutzelbrot, Bärlauchsalz, jedoch auch Lederwaren, Feuersäulen, Keramik, Glaswaren, handgemachte Scherenschnitte, Strickwaren oder Holz- und Drechslerarbeiten angeboten.

Ruth Gasser von Gasser Öle in Laupersdorf bringt auf den Punkt, was den Naturparkmäret ausmacht:

«Wir schätzen vor allem die Begegnungen, das persönliche Gespräch, den Austausch mit den Kundinnen und Kunden am Stand.»

Seit 2009 stellen sie und ihr Mann Willy kalt gepresstes Thaler Raps- und Sonnenblumenöl her – und seit der Anpflanzung von 300 Baumnussbäumen im Jahr 2014 auch Baumnussöl und Baumnusskräuterpaste. «Unser Renner am Markt sind jeweils die selbst hergestellten Sablés, viele Kunden kommen deswegen an unseren Stand», berichtete Ruth Gasser, die seit Beginn der Thaler Naturparkmärkte dabei ist.