Ein Anwohner bemerkte kurz vor 3 Uhr in der Früh bei einer Tankstelle ein brennendes Auto und alarmierte die Polizei. 

Ein Geschwister-Paar wollte noch helfen, fand aber neben dem Auto nur die bereits leblose Frau, die starke Brandverletzungen aufwies und im Schnee lag. Der Mann wollte noch im brennenden Auto nach einer möglichen weiteren Person schauen, seine Schwester hielt ihn aber zurück. 

Die beiden stehen unter Schock und werden von einem Care-Team betreut. 

Das Unglück ist Gesprächsnummer 1 in Kestenholz. Im Dorf kennt man die Frau nicht, wie zu vernehmen ist.

Identität noch nicht geklärt

Als Polizei und Feuerwehr kurz nach der Alarmierung bei der Garage ankamen, stand das Fahrzeug in Vollbrand. 

Die Feuerwehr löschte das Feuer und verhinderte so ein Übergreifen auf die Tankstelle.

Die Identität der verstorbenen Frau ist derzeit noch nicht geklärt, ebenso der Hergang und die Umstände des Vorfalls, so die Kantonspolizei Solothurn.

Die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn leitete eine entsprechende Untersuchung ein. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen steht eine Dritteinwirkung nicht im Vordergrund.

Nebst der Polizei und der Staatsanwaltschaft standen Angehörige der Feuerwehr Kestenholz, Mitarbeiter des Instituts für Rechtsmedizin sowie ein Care Team im Einsatz. (ldu/eva)