Der Gemeinderat liess sich an seiner letzten Sitzung in diesem Jahr von Martin Stalder, Bereichsleiter Finanzen, den Finanzplan 2014 bis 2018 vorstellen. Als finanzpolitische Zielsetzung werden weiterhin ein ausgeglichener Finanzhaushalt und eine tragbare Verschuldung angestrebt.

Der Finanzplan 2014 bis 2018, welcher für die Gemeindebehörde ein Planungs- und Führungsinstrument darstellt und als Informationsmittel für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dient, wurde basierend auf dem Voranschlag 2014 erstellt. Berücksichtigt wurden dabei die Entwicklung des Steuerertrages, die Prognose der Entwicklung der Einwohnerzahl sowie das Investitionsprogramm und der damit verbundene Finanzbedarf mit den voraussichtlichen Folgekosten. Ferner wird die Planung beeinflusst von den konjunkturellen Aussichten, der Inflationsrate und den Zinssätzen, Gesetzesänderungen, unter anderem der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden.

Positive Signale aus der Wirtschaft

Dank positiver Signale der Wirtschaft wurde der Ertrag aus Steuern juristischer Personen für das kommende Jahr entsprechend höher angesetzt. Die Anpassung ist auch auf einmalige Effekte, wie beispielswei-
se ausserordentliche Kapitalgewinne, zurückzuführen, welche in Zukunft wieder geringer anfallen werden. Demzufolge wird davon ausgegangen, dass die Erträge ab 2015 trotz guter konjunktureller Aussichten insgesamt nicht mehr ansteigen werden. Hingegen wurde beim Steuerertrag der natürlichen Personen, basierend auf der Entwicklung der Einwohnerzahl und der guten Entwicklung des Steuersubstrats, ein moderater Zuwachs in der Höhe von einem Prozent angenommen.

Bei der Beurteilung der Entwicklung des Aufwandes wurde festgestellt, dass die Ausgaben in den Bereichen Bildung und Soziale Wohlfahrt überproportional ansteigen werden. Die erwartete Zunahme der gebundenen Ausgaben wird den Finanzhaushalt zusätzlich belasten. Fazit: Das Wachstum der Erträge wird mit der Entwicklung der Aufwendungen nicht Schritt halten können. Dies hat eine rückläufige Selbstfinanzierung zur Folge. Die anstehenden Investitionen können somit nur zum Teil mit eigenen Mitteln finanziert werden, was eine Neuverschuldung zur Folge hat. Mit einer vorsichtigen und nach Prioritäten festgelegten Investitionstätigkeit soll eine zu hohe Verschuldung jedoch vermieden werden.

Aktualisierung des Leitbildes

Bereits im September 2013 ging der Gemeinderat für zwei Tage in Klausur, um das Leitbild 2010 bis 2020 zu überarbeiten und die Ziele für die neue Legislatur zu definieren. Für die Bereiche Wohnen/Lebensraum, Wirtschaft/Arbeit, Verkehr, Umwelt/Natur, Öffentliche Sicherheit, Finanzen, Soziales/ Gesundheit/Familie, Bildung/Jugendförderung, Kultur/Sport/Freizeit, Gesellschaft/Integration und Zu-
sammenarbeit/Gemeinschaft/Dialog wurden konkrete Massnahmen, Zuständigkeiten und Umsetzungshorizonte festgelegt und entsprechende Aufträge an Kommissionen und Verwaltung erteilt. Sobald diese gegenüber den zuständigen Stellen kommuniziert sind, wird auch die Bevölkerung im Detail informiert.

Die Verwaltung der Einwohnergemeinde bleibt bis und mit Freitag, 3. Januar 2014 geschlossen. Das Bestattungsamt ist in dieser Zeit unter der Telefonnummer 077 476 85 15 zu erreichen, bei Wasserleitungsbrüchen ist die Telefonnummer 079 277 31 47 zu wählen.