Oensingen

Aus Verkaufspavillon wird ein provisorischer Kindergarten

Wird zum Kindergartenprovisorium: Verkaufspavillon der Schmid Immobilien für den Wohnpark Leuenfeld.

Wird zum Kindergartenprovisorium: Verkaufspavillon der Schmid Immobilien für den Wohnpark Leuenfeld.

Oensingen braucht ab dem nächstenSchuljahr dringend Platz für eine weitere Kindergartenklasse. Der Verkaufspavillon des Wohnparks Leuenfeld wird nun als Übergangslösung dienen. Die Gemeinde konnte einen Mietvertrag abschliessen.

Oensingen wächst weiter, Anfang Dezember wurden 5987 Einwohner gezählt. Im Oktober wurden Details zur Schulraumplanung präsentiert und dabei kam deutlich zum Vorschein, dass die Zeit für einen Ausbau vor allem beim Kindergarten drängt.

Aktuell wird dieser in fünf Klassen geführt (101 Kinder), ab Schuljahr 2014/15 kommt eine sechste Klasse hinzu, mittelfristig wird mit sieben Klassen gerechnet. Für die sechste Klasse muss nun Raum geschaffen werden. Da die Zeit für einen Neubau nicht ausreicht, hat sich der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Montagabend für eine provisorische Lösung entschieden.

Auf jeden Fall im Westen

Weil die neuen Kindergärtler vor allem aus dem westlichen Dorfteil kommen, war für den Rat klar, dass man auch dort nach einem geeigneten Platz suchen musste. Schon früher hatte man den Verkaufspavillon des Wohnparks Leuenfeld im Auge, da dieser eine passende Grösse hat und im Moment nicht benutzt wird. Hinzu kommt, dass dort auf dem sechs Aren grossen Grundstück genügend freie Fläche rund um den Pavillon verfügbar ist, wie dies vom Kanton her für einen Kindergarten vorgeschrieben wird.

Mit der Schmid Immobilien AG als Besitzerin des Pavillons, sowie mit Ulrich Brunner, Grundstückbesitzer, konnte die Gemeinde einen Mietvertrag abschliessen für einen Jahreszins von total 10 000 Franken. Der Vertrag gilt von Februar 2014 bis Juni 2016. Die Schulleitung sei mit dieser Lösung einverstanden, wurde in der Ratssitzung erklärt, der Betrieb mit 12 bis 14 Kindern sei dort möglich. Mit schätzungsweise 15 000 Franken werden einige Auffrischungsarbeiten ausgeführt und die Umgebung gestaltet bzw. ein Spielplatz eingerichtet, einige Geräte seien noch vorhanden.

Erwähnt wurde ferner im Rat, dass nun zügig die Planung eines Kindergartenneubaus anzugehen sei, wolle man diesen per Schuljahr 2016/17 in Betrieb nehmen. Zu den Favoriten gehört nach wie vor der Ausbau des Kindergartens West, aber auch ein Standort im Leuenfeld käme infrage.

Kredit deutlich unterschritten

Dem Rat lag die Schlussabrechnung für die Schlossbachumlegung Aegertenweg vor. Genehmigt waren ein Projektierungskredit von 100 000 Franken (Dezember 2007) sowie ein Nachtragskredit von 40 000 Franken (Februar 2011). Abgerechnet wurde nun mit 96 328 Franken. (wak)

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