Am Mätteliweg 3 in Balsthal steht seit 1969 der Neuapostolische Kirchenbau, welche der Neuapostolischen Kirche Schweiz gehört. Der erste Gottesdienst wurde in Balsthal aber schon am 2. Juli 1939 abgehalten. Nachdem sich in den folgenden 30 Jahren die Mitgliederzahl weiter entwickelt hatte, erfolgte am 5. September 1969 der Spatenstich zur Kirche.

Verschiedene Gründe zwangen dieses Jahr die Neuapostolische Kirche Schweiz, das Grundstück samt dazugehörigem Kirchenbau zum Verkauf auszuschreiben. Das Grundstück GB Balsthal Nr. 2149 befindet sich in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen und weist eine Grösse von 833 Quadratmeter auf (Nutzungsfläche 169 Quadratmeter, zuzüglich Hohlraum von 50 Quadratmetern).

Im Mai dieses Jahres bekundete der Gemeinderat einstimmig ein grundsätzliches Kaufinteresse und beschloss, umfassende, bautechnische Vorabklärungen zu treffen. Das Angebot des Gemeinderates an die Verkäuferschaft betrug 350 000 Franken.

Kein einstimmiger Entscheid

Der Gemeinderat musste sich an der letzten Sitzung definitiv für einen Landkauf entscheiden, nachdem die Neuapostolische Kirche Schweiz dem Verkaufspreis von 350'000 Franken bereits zugestimmt hatte. Mit 5 gegen 2 Stimmen bei einer Enthaltung wurde dem Kauf des Grundstückes für 350'000 Franken zugestimmt. Die Befürworter machten die spezielle Lage, den guten Preis und strategische Überlegungen wie zum Beispiel die Lösung der anstehenden Schulraumprobleme oder andere räumliche Bedürfnisse geltend. Kritiker wiesen auf die finanziellen Aspekte und die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten der ehemaligen Kirche hin.

Seit 2012 ist die Spezialkommission Ortsplanung daran, die bestehende Ortsplanung, welche im Dezember 2002 vom Regierungsrat genehmigt worden war, auf den neusten Stand zu bringen. Das Riesendossier enthält Unterlagen, welche später noch speziell genehmigt werden müssen (Bauzonenplan Dorf und Klus, Strassen- und Baulinienpläne usw.) sowie orientierende Beilagen wie zum Beispiel das Naturinventar, den Raumplanungsbericht oder das räumliche Leitbild.

Freddy Kreuchi, Ressortleiter Planung, orientierte, dass auch die Ortsplanungsrevision zwingend zur kantonalen Vorprüfung beim Amt für Raumplanung eingereicht werden müsse. Mit 6 gegen 2 Stimmen wurde der Vorprüfung des Dossiers zugestimmt. Nach der Vorprüfung erfolgt die öffentliche Mitwirkung der Bevölkerung, danach die öffentliche Auflage.

Wasserversorgung Oberberg

Die Erschliessung des Gebietes Oberberg mit Wasser kann ab der bestehenden Leitung im Gebiet Bremgarten erfolgen. Dazu braucht es die Planauflage einer Teil-Generellen Wasserversorgungsplanung, welche vom Amt für Umwelt vorgeprüft wurde. Der Gemeinderat stimmte auf Antrag der Infrastrukturkommission dieser öffentlichen Planauflage mit technischem Bericht während 30 Tagen zu und beschloss Vorwirkung, weil die nach Beendigung der Planauflage am 30. September nächste Gemeinderatssitzung erst am 25. Oktober stattfindet.

Die Zufahrt auf den Oberberg auf Laupersdörfer Seite wird in Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde Laupersdorf mit zwei Signalisationen «Gewichtsbeschränkung 26 Tonnen» versehen. Diese sollen bei der so genannten «Spinne» (Verzweigung Oberbergweg-Fluhmattweg-Rennweg) und bergseitig beim Waldeingang im Gebiet «Fritz» aufgestellt werden, da dort Wendemöglichkeiten bestehen. Der Balsthaler Rat stimmte diesem Vorschlag zu.

Die Planungsarbeiten für die Umsetzung der Gefahrenkarte «Sturz- und Schutzmassnahmen Teilgebiet Klus NO» wurde einstimmig an das Büro Kellerhals-Haefeli AG Bern für 31 120 Franken vergeben. Das gleiche Büro erhielt den Auftrag für die Grundlagenprüfung der Gefahrenkarte «Sturz- und Schutzmassnahmen Teilgebiete Holzfluh-St.Wolfgang-Neu-Falkenstein» für rund 6000 Franken.

Gratis-WLAN im Dorfkern?

Die WD RegioNet AG gelangte an den Gemeinderat mit der Projektidee, an verschiedenen Orten in Balsthal sogenannte Accesspoints zu erstellen. Dabei geht es um WLAN im öffentlichen Raum, das gratis zur Verfügung stehen soll. Vorgeschlagen werden drei «Antennen» im Dorfkern.

Dem Gemeinderat war klar, dass vor allem die jüngere Generation von diesem Angebot Gebrauch machen würde, wies aber auch auf die möglichen Lärm- und Unrat-Immissionen hin, welche in der Nähe solcher «Points» entstehen könnten. Mit der Firma WD RegioNet AG sollen hängige Fragen und Befürchtungen ausdiskutiert werden, bevor endgültig entschieden wird.

Für die Attraktivierung des Hallenbades Falkenstein soll ein Teil des Legates von Hedi Schlegel verwendet werden. Beschlossen wurde ein Kredit von 20'000 Franken für eine Breitwellenrutschbahn sowie 13'000 Franken für einen «Wasserläufer», welcher vor allem bei den Jugendlichen Anklang finden wird.

Die Benutzung der Basketballkörbe südlich des Hallenbades geben immer wieder Anlass zu Diskussionen und Reklamationen. Ins Feld geführt werden vor allem Lärmbelästigungen. Die Fachkommission Sport erhielt den Auftrag, einen neuen Standort für die Basketballkörbe zu evaluieren und diese danach zu versetzen.