Herbetswil
Aus dem Minus wird ein Plus – Jahresrechnung fällt positiv aus

Elf Stimmberechtigte konnte Gemeindepräsident Stefan Müller an der Rechnungsgemeindeversammlung Herbetswil begrüssen. Gemeindeverwalterin Gabriela Huber erläuterte die Jahresrechnung 2018, die mit einem Ertragsüberschuss von 23 607 Franken besser als erwartet abschliesst.

Drucken
Teilen

Pascal Meier

Budgetiert war ein Defizit von 71'247 Franken. Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital zugewiesen. Es wurden ausserordentliche Abschreibungen von 100 000 Franken gemacht. Der Ertragsüberschuss ist hauptsächlich den guten Abschlüssen der regionalen Institutionen, den höheren Steuereinnahmen und der Einmalvergütung der Photovoltaikanlage zu verdanken. Die Spezialfinanzierungen schliessen alle mit einem Ertragsüberschuss ab. Netto wurden 252'013 Franken Investitionen getätigt. Gemeindepräsident Stefan Müller zeigte sich erfreut über den guten Rechnungsabschluss. Er wies darauf hin, dass mit 3586 Franken weiterhin eine hohe Pro-Kopf-Verschuldung besteht, die abgebaut werden müsse. Der Steuerfuss beträgt in Herbetswil 133 Prozent.

Die Rechnung der Forstbetriebsgemeinschaft Hinteres Thal schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 31'991 Franken ab. Davon werden 10'634 Franken an die beteiligten Waldeigentümer ausgeschüttet. Der restliche Gewinn wird dem Eigenkapital zugewiesen. Die Stimmbürger genehmigten die Abrechnungen ohne Diskussion einstimmig.

Neben der Jahresrechnung musste auch die Revision des Pachtreglements genehmigt werden. Das Reglement wurde an die aktualisierten gesetzlichen Grundlagen angepasst. Dieses Traktandum wurde von der Gemeindeversammlung einstimmig genehmigt, ebenso wie das neue Musikschulreglement, die Statutenrevision des Zweckverbandes ARA und der Vertrag zur Zivilschutzregion Thal-Gäu. (mgt)

Aktuelle Nachrichten