Egerkingen
Augenzeuge zum Bahngleis-Unglück: «Ich sah viel Blut»

Einen Tag nach dem schweren Unfall am Bahnhof Egerkingen sind die zwei Verletzten ausser Lebensgefahr.

Drucken
Teilen

Am Freitagabend, um 21 Uhr, hat ein Zug am Bahnhof Egerkingen zwei Männer bei der Durchfahrt gestreift. Die 44 und 43 Jahre alten Männer hatten die Gleise überquert und stiegen gerade auf das Perron 2, als das Unglück geschah. Sie erlitten schwere Verletzungen.

Warum die beiden die Gleise überquerten, ist unklar. "Wir wissen das im Moment nicht", sagt Thalia Mosimann, Mediensprecherin der Kapo Solothurn.

Der Zug war von St. Gallen in Richtung Genf und in hohem Tempo unterwegs, wie Tele M1 berichtet.

"Es war alles voll mit Polizei, Ambulanz, Helikopter", schildert ein Augenzeuge dem TV-Sender, was er kurz nach dem Unglück beobachtet hat. "Beide waren schwer verletzt, anden Händen, an den Armen. Ich sah viel Blut."

Welche Verletzungen sich die beiden Männer zugezogen haben, ist noch nicht bekannt. Klar ist dagegen: Sie sind ausser Lebensgefahr. (pz)