FeelGood-Festival
Auf dem Mösli gab es ein musikalisches Feuerwerk

Das FeelGood-Festival in Niedergösgen erlebte am Freitag einen gelungenen Auftakt. Marc Sway startete als einer der Hauptacts das Abendprogramm.

Alice Guldimann
Merken
Drucken
Teilen
Marc Sway begeisterte das Publikum mit seinen Songs und seinem sympathischen Auftreten gleichermassen.

Marc Sway begeisterte das Publikum mit seinen Songs und seinem sympathischen Auftreten gleichermassen.

Bruno Kissling

Mit dem Auto, dem praktischen Shuttlebus und zu Fuss, bei den herrschenden 27 Grad war der Aufstieg ziemlich anstrengend, erreichten am Freitagnachmittag und Abend die Festival-Besucher das Niedergösger Mösli und füllten nach und nach das Festgelände. Bereits zum achten Mal fand an diesem Wochenende das FeelGood-Festival statt und nach den eine ganze Woche dauernden Aufbauarbeiten, teils bei strömendem Regen, konnte es am 1. August um 14.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein schliesslich losgehen.

Die angekündigten Acts und die von den letzten sieben Jahren bereits bekannte gute Stimmung am FeelGood lockten viele Besucher an, auch am Nationalfeiertag. Von allen geschätzt wird die familiäre Atmosphäre, denn am FeelGood trifft man, wie auch der Lostorfer Patrick Klingenstein hervorhebt, «nicht nur Teenies». Und tatsächlich, nach dem ersten Rundgang auf dem Gelände wird klar: von den ganz Kleinen, geschützt durch leuchtend gelbe oder pinke Kopfhörer, bis zum «Grosspapi», auf dessen Schultern auch der Enkel bis nach vorne auf die Bühne sehen kann, sind alle Altersgruppen vertreten.

Marc Sway startete als einer der Hauptacts das Abendprogramm, entführte die Zuschauer auf dem Mösli mit seinem WM-Song «I Can See The World» nach Brasilien und animierte mit einigen seiner älteren Songs, unter anderem mit seiner «Severina», viel Rhythmus und der Unterstützung seiner Schwester Carmen zum Tanzen.

Bei seinem letzten Auftritt am FeelGood-Festival habe Sway selbst mit dem Tanzen etwas übertrieben, liess er das Publikum schmunzelnd wissen. Damals sei ihm bei einem Sprung sogar die Hose gerissen. Trotz dieses Missgeschickes liess er es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, voller Freude die ganze Bühne zu nutzen und das Tanzbein zu schwingen.

Für Tanzbegeisterte ging es im Anschluss gleich weiter mit Marc Sways Jury-Kollegin und gleichzeitig Konkurrentin bei «The Voice of Switzerland», Stefanie Heinzmann. Nach mehr als drei Jahren kehrte die Walliserin ans FeelGood zurück, doch dieses Mal nicht alleine: Sie brachte Shem Thomas, den Finalisten aus ihrem Team, der sich bei «The Voice» den zweiten Platz ersungen hatte, mit nach Niedergösgen. Er performte mit ihr gemeinsam eine Version von Pharrell Williams’ «Happy» sowie seinen eigenen Song «Crossroads», mit dem er sich direkt an die Spitze der Schweizer Hitparade gesungen hatte. Sowohl er als auch Coach Heinzmann kamen beim Publikum sehr gut an.

Den Abschluss machte Bastian Baker, auch er bereits zum zweiten Mal auf dem Mösli zu hören. Der 23-jährige aus Lausanne schaffte es, bei seinem Auftritt gleichzeitig Herzen schmelzen und Beine tanzen zu lassen. Auch er selbst fand den Abend «wundergeil» und feierte über eine Stunde lang mit dem ganzen Niederamt. So endete ein gelungener 1.August-Abend, zwar ohne Raketen und Vulkane, dafür mit einem musikalischem Feuerwerk.