Oensingen
Auch die Übergabe von «Paulis» Nachfolger stand auf dem Programm

An der Hauptübung der Feuerwehr Oensingen gab es mehrere Höhepunkte. Eine davon war die Präsentation der drei Generationen der Jugendfeuerwehr Gäu. Auch ein neues Fahrzeug wurde übergeben.

Irmfriede Meier
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Feuerwehr Oensingen
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Kdt Maj Michael Dietschi, Gfr Michael Bloch, Gfr Thomas Jäggin; Gfr Joel Wenger, Gfr Patrik Zeltner, Oblt Markus Bösiger, Wm Urs Zeltner, Hptm Rolf Heller
Die Jugendfeuerwehr bei ihrem ersten öffentlichen Einsatz

Feuerwehr Oensingen

Irmfriede Meier

Die Hauptübung der Feuerwehr Oensingen war geprägt von markanten Höhepunkten am laufenden Band. Angefangen bei der Begrüssung der speziell grossen Gäste- und Zuschauerschar durch Kdt Maj Michael Dietschi, über die Präsentation der drei Generationen Jugendfeuerwehr Gäu, aktive sowie Oldies und abtretenden AdF bis hin zu einem neuen Fahrzeug. Bei der Firma Lanz an der Südringstrasse führten die neun Oldies mit den abtretenden AdF einen spektakulären Einsatz durch, bei dem das offensichtlich altersschwache, 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug «Pauli» verabschiedet wurde.

Markstein in Feuerwehrgeschichte

Die Übergabe des Ersatzes für das TLF Pauli dürfte in die Oensinger Feuerwehrgeschichte eingehen. Es handelt sich um ein MAN TGM, es ist das achte von der Firma Tony Brändle AG Wil gebaute und gelieferte Fahrzeug. Claudia Brändle übergab die Schlüssel symbolisch an Volker Nugel, Gemeinderat, Ressort Sicherheit, und dieser reichte sie weiter an Kdt Maj Michael Dietschi und den Kdt Stv Hptm Stephan Huber.

Rassig ging es zu und her beim ersten offiziellen Einsatz der Jugendfeuerwehr Gäu mit 22 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, sie standen unter Leitung von Oblt Mario Bieri und Kpl Stefan Schmied. Ein weiterer Höhepunkt folgte mit einer imposanten Demonstration von weiteren Fahrzeugen, dies unter Leitung von Kdt Stv Hptm Stephan Huber.

Diesmal ruhiger

Im zweiten Teil der Übung hielt Kdt Maj Michael Dietschi Rückblick und Ausblick. Man habe im Vergleich zum vorherigen eher ein ruhiges Jahr hinter sich. Man habe die Zeit genutzt und sich auf die Ausbildung konzentriert, hauptsächlich auf den Löschdienst. In der Fahrzeugausbildung habe Chef Tobias Häner neue Wege eingeschlagen.

Bei der Rekrutierung konnten 14 Personen neu eingeteilt werden. Mit einem Bestand von 76 AdF (Sollbestand 70) sei man in das Feuerwehrjahr 2013 gestartet. Die Feuerwehr Oensingen habe zu 96 (Vorjahr 101) Einsätzen mit 1348 (1600) Stunden ausrücken müssen. Es handelte sich dabei um sieben Fahrzeugbrände, wovon fünf auf der Autobahn, 16 Herznotfälle, neun Insektenbekämpfungen sowie 31 Fälle von Brandmeldeanlagen. Dazu kamen Dienstleistungen von VA-Einsätzen, Beratungen, Abnahmen und Begehungen, Schulungen.

In seinem Ausblick auf das Jahr 2014 verwies Dietschi darauf, dass zirka im Februar das neue Vorausfahrzeug an die Strassenrettungs-Feuerwehren ausgeliefert werde.
Die Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedungen wurden traditionsgemäss umrahmt von der Feuerwehrmusik Oensingen. Michael Bloch, Thomas Jäggin und Joel Wenger wurden zum Gefreiten befördert. Das Dienstalter 45 erreicht hat Sdt Roland Keller, Oblt Thomas Berger, Oblt Martin Bösiger und Hptm Rolf Heller; sie leisten weiterhin Feuerwehrdienst. Für 20 Dienstjahre geehrt wurden Gfr Patrick Zeltner und Oblt Martin Bösiger. Verabschiedet wurden Wm Urs Zeltner mit 26 Dienstjahren und Hptm Rolf Heller mit 19 Dienstjahren.