Egerkingen

Asylbewerber dürfen nicht selber kochen – SVP fordert nun mobile Küche

Die 60 Asylbewerber erhalten täglich ihr Essen vom Bürgerspital Solothurn geliefert.

Die 60 Asylbewerber erhalten täglich ihr Essen vom Bürgerspital Solothurn geliefert.

Die auf der Fridau einquartierten Asylbewerber dürfen nicht selbst kochen, weil die Profiküche nur von Fachleuten bedient werden darf. Nun fordert die SVP, dass eine mobile Küche eingebaut wird. So könnten sich die Flüchtlinge selbst beschäftigen.

Jeden Tag erhalten die 60 Asylbewerber auf der Fridau ihr Essen fixfertig vom 30 Kilometer entfernten Bürgerspital Solothurn. Das Catering kostet jeden Monat rund 20'000 Franken. Der Grund: Die Profiküche, die in der Fridau eingebaut ist, darf nur von Fachleuten bedient werden. Dass die Küche in einwandfreiem Zustand erhalten bleiben muss, ist eine Auflage der Regierung. 

SVP fordert mobile Küche für Asylbewerber auf der Fridau

SVP fordert mobile Küche für Asylbewerber auf der Fridau

Kantonsrat Tobias Fischer hat nun genug von diesem teuren Catering. Er fordert, dass die Asylbewerber selber kochen, um sich selbst zu beschäftigen und das Kantonsbudget zu entlasten. Er wird deshalb nächste Woche im Kantonsrat einen Vorstoss einreichen mit folgendem Inhalt: In der Fridau soll eine mobile Küche eingebaut werden.

"Ich kann nicht nachvollziehen, dass das Kantonsspital das Essen sogar verschiedenen Wünschen anpasst", sagt der Hägendörfer gegenüber Tele M1. 

Das Amt für soziale Sicherheit soll anscheinend ebenfalls bereits an einer Lösung arbeiten, damit die Asylbewerber selbst kochen könnten. Wie die aussieht, wird an einer Sitzung vom Dienstagabend besprochen. (fam)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1