Elf Asylbewerbende sind am Freitag in Kestenholz eingetroffen, wo ihnen die Zivilschutzanlage beim Werkhof als Unterkunft zugewiesen worden ist. Doch offenbar sind sie damit nicht zufrieden und begaben sich nach Solothurn, um zu protestieren.

Bemängelt wurde vorab das fehlende Tageslicht. «Wir haben nur diese Möglichkeit für eine Unterkunft, und diese ist von den kantonalen Behörden als solche akzeptiert worden», erklärt Gemeindeschreiber Marco Bürgi. Was nun weiter geschieht, müsse er offen lassen.

Kestenholz gehört zu jenen Gemeinden, die bisher keine Asylsuchenden aufgenommen haben, weil geeignete Wohnungen fehlen. Da nun aber der Kanton die Aufnahme angeordnet hat, musste eine Lösung gesucht werden.

Der Gemeinderat hatte eine Variante mit Containern vorgeschlagen, doch die Gemeindeversammlung lehnte dies ab. (wak)