Die Hangsicherungsmassnahmen auf der Scheltenstrasse sind in vollem Gang. Doch weil noch zusätzliche Fundamente für Sicherungsnetze in den Steilhang einbetoniert werden müssen, dauern die Arbeiten länger als geplant. Im Weiteren habe sich beim Freilegen des Felsens gezeigt, dass die Fläche der benötigten Felsabdeckungen auf das Dreifache vergrössert werden musste, informieren die Verantwortlichen.

Zudem wurden als zusätzlicher Schutz vor Lawinen sogenannte Ogi-Böcke verbaut, welche ursprünglich nicht im Projekt enthalten waren. Und: Verzögerungen verursachten auch Schwierigkeiten beim Bohren im Lockergestein im Gehängeschuttkegel. Man rechnet jetzt mit der Verlängerung der Teilsperrung der Scheltenstrasse voraussichtlich bis 20. Juli und nicht wie vorgesehen bis Ende Juni. Die Infotafeln auf den Strassen werden demnächst entsprechend angepasst und alle Direktbetroffenen direkt orientiert. (frb)