Welschenrohr

ARA–Anschluss ist vollendet

Das erhalten gebliebene Gebäude der einstigen ARA Welschenrohr.

Das erhalten gebliebene Gebäude der einstigen ARA Welschenrohr.

Mit der Abnahme der Arbeiten für den Anschluss an die ARA Falkenstein in Oensingen fand das Werk seinen Abschluss.

«Der Entscheid zum Anschluss an die ARA Falkenstein war richtig und wird sich für die Gemeinde positiv auswirken», stellte Kuno Eberhard, Mitinhaber von BSB+Planer, Oensingen und Biberist bei der Abnahme des Bauwerkes fest. Seit 7. September fliessen die Welschenrohrer Abwässer nach Oensingen. Somit konnte die Welschenrohrer Anlage aus dem Jahr 1980 geschlossen werden.

Sie entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen und war sanierungsbedürftig. Die Gemeinde musste entscheiden: Sanierung und Ausbau der eigenen Anlage oder Anschluss an Oensingen? Die Kosten hielten sich mit rund 1,5 Mio. Franken die Waage.

Der Zweckverband ARA Falkenstein stimmte einem Anschluss zu und übernahm die durch Welschenrohr erstellte Anschlussleitung und die Regenklärbecken. Auf eine Anschlussgebühr wurde verzichtet, als Beitrag an die Verbindungsleitung. So entschied sich die Gemeinde für die Anschlusslösung, was auch der Meinung der kantonalen Behörden entsprach.

Ende März 2016 starteten die Bauarbeiten mit der Erstellung des Einführungsschachtes im Hintern Hammer in Herbetswil. Anschliessend begannen die Hauptarbeiten für die 2500 Meter lange Abwasserleitung entlang der Hauptstrasse in Richtung Welschenrohr. Eingebaut wurden Kunststoffrohre mit 20 Zentimeter Durchmesser.

Anfangs Mai begannen parallel zu den Arbeiten am Hammerrain die Bauarbeiten für den Mess- und Steuerschachte im Vorplatz des ARA-Geländes. Mitte August 2016 waren die Bauarbeiten in der Hauptstrasse abgeschlossen und die Lichtsignalanlage konnte aufgehoben werden. In einer letzten Bauetappe erfolgte in einer Tiefe von rund viereinhalb Meter der Zusammenschluss der Leitungen.

Nach der Erstellung des Anschlusses konnte die Umgestaltung der Welschenrohrer ARA und deren Vorplatz in Angriff genommen werden. Die Überdachung des Klärbeckens wurde demontiert und nach deren Abbruch und der Neugestaltung des Vorplatzes wieder mit neuen längeren Stützen versetzt.

So verfügen die Gemeindearbeiter über einen zusätzlichen Deponieplatz. Die beiden Regenklärbecken erfüllen weiter ihren Dienst und auch das Betriebsgebäude bleibt erhalten. Die Kosten dürften sich im Rahmen von 1,5 Mio. Franken bewegen, noch steht die definitive Abrechnung aus.

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