Oensingen

«Animal Safe» führt vor Bell-Schlachthof 19 Mahnwachen in einem Jahr durch

Ein Bild von der Mahnwache Ende Mai 2019. (Archiv)

Ein Bild von der Mahnwache Ende Mai 2019. (Archiv)

Ende Januar 2019 vereinte sich in Oensingen vor dem Schlachthof Bell erstmals die Tierschutzbewegung Animal Save zur Mahnwache. Seit bald einem Jahr führen die Aktivisten regelmässig friedliche Mahnwachen durch, welche die Gruppierung als gewaltfreie Demonstration versteht. Die Tierschutzbewegung will damit «auf gesellschaftliche Missstände» – in erster Linie den in ihren Augen hohen Fleischkonsum – aufmerksam machen. Rund 150'000 Rinder würden jährlich im Oensinger Schlachthof getötet. Die Tierschützerinnen und -schützer wollen mit ihren Mahnwachen den Tieren wieder ein Gesicht geben und sie «aus der Anonymität holen».

Seit Anfang letzten Jahres führte Oensingen Animal Save 18 Mahnwachen durch. Dabei standen jeweils zwischen 6 und 15 Freiwillige frühmorgens vor dem Tor zum Schlachthof. Animal Save will weiterhin Mahnwachen durchführen. Den Freiwilligen sei es auch nach einem Jahr noch wichtig, «für dieses tägliche Unrecht ein Bewusstsein zu schaffen». Am Dienstag, 21. Januar, führt die Tierschutzbewegung von 5.30 bis 8 Uhr vor dem Bell-Schlachthof in Oensingen eine grössere Mahnwache durch. Animal Save lädt interessierte ein, teilzunehmen. (mgt/otr)

Mahnwache vor dem Bell-Schlachthof in Oensingen

Mahnwache vor dem Bell-Schlachthof in Oensingen

Aus der Schlachthof-Blockade im November von Aktivisten ging eine friedliche Mahnwache hervor. (Mai 2019)

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