Ramiswil/Härkingen

An der Fohlenschau gibt es Höchstnoten für Lesly

Das Siegerfohlen Lesly (Leon) von Judith Uebelhard aus Oberbuchsiten.

Das Siegerfohlen Lesly (Leon) von Judith Uebelhard aus Oberbuchsiten.

Die Pferdezuchtgenossenschaft Falkenstein kann auf zwei erfolgreiche Fohlenschauen in Ramiswil und Härkingen zurückblicken.

In Ramiswil wurden am Wochenende nicht nur Fohlen präsentiert, sondern auch Jungpferde, Kreuzungsprodukte und Zuchthengste. «Als Novum haben wir dieses Jahr erstmalig vier Rappel-Kategorien eingeführt. So wurden die Stuten und die Hengste in zwei Altersgruppen eingeteilt. Und aus diesen vier Rappel-Siegern wurde noch der Champion der Champions gekürt», erklärte Geschäftsführer Stefan Bader.

58 Fohlen liessen sich durch die Experten Hansruedi Enz und Philippe Marchand punktieren. Die Rasserichter bewerteten streng, aber konsequent. 17 Fohlen waren später im Rappel wieder zu sehen. Bei den Hengstfohlen hiessen die Sieger «Quarex» von Martin Ackermann aus Oensingen und «Quality vom Ebnet» von Gerhard Bieli aus Mümliswil.

Bei den Stutfohlen führten Ninja von Samuel Müller (Ramiswil) und «Donna-Lia vom Hagli» von Anita Gisler die Rappel an. Die Ramiswilerin stellte bereits letztes Jahr ein Siegerstutfohlen und entsprechend gross war ihre Freude, dass wiederum eine Stute aus ihrem Stall den Sieg einheimste, wurde doch die ausdrucksstarke und ganggewaltige «Donna-Lia vom Hagli» mit den Noten 8, 7 und 9 zum Tages-Champion gekürt.

Genossenschaftshengst ‹Leon› sowie die drei privaten Zuchthengste «Hiro», «Queens» und «Hallali» wurden an der Hand vorgeführt. Eine separate Bewertung von 15 Fohlen wurde am Abend noch auf dem Dubhof von Christoph Saner durchgeführt, um eine mögliche Verbreitung der Druse-Infektion zu eliminieren. Sechs der 15 Fohlen kamen in den Rappel und gewonnen hat Stutfohlen ‹Carole› mit den Noten 8, 7 und 8.

Fohlenschau in Härkingen

Nur gerade acht Freibergerfohlen trabten am 28. August in der Reithalle in Härkingen dem Richter-Gremium vor. Aber getreu dem Motto «Qualität vor Quantität» stellte sich bald heraus, dass sich schön entwickelte und überaus präsentable Fohlen aus dem Gäu hervorgetan hatten.

Martin Stegmann und Roland Stadelmann hatten die nicht ganz leichte Aufgabe, die halbjährigen Freiberger nach Typ, Bau und Gangwerk zu benoten. So liessen sich die zwei Experten genug Zeit, das Exterieur der vorgestellten Fohlen genau zu betrachten.

Die Note für den Typ verkörpert die allgemeinen und die spezifischen Merkmale des Freibergers. Eine 9 entspricht einem «sehr gut», also dem Zuchtziel. Und mit genau dieser Höchstnote im Typ verliess Siegerfohlen «Lesly» von Judith Uebelhard aus Oberbuchsiten den Vorführring. Das Stutfohlen stammt von «Leon», dem Genossenschaftshengst der Falkensteiner ab.

Und es blieb sozusagen in der Familie, denn auch der zweite Rang ging an Judith Uebelhard für ihr Stutfohlen «Nizza». Eine sehr schöne Fohlen-Kollektion mit sechs von acht Fohlen im Rappel. «Das Qualitätsniveau war wirklich hoch gesetzt und die gezeigten Fohlen typmässig sehr stark», betonte Martin Stegmann.

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